Stream-Planer: Wer streamt was?

Von Jens Fischer am 10.05.2021 • Bild: Unsplash
Das Bild zeigt: Theater gucken vom Sofa – mit unserer Streaming-Liste

Welche Streaming-Angebote im deutschsprachigen Theater gibt es? Wie sind die Kosten und Anmeldeoptionen? Nutzen Sie unsere täglich aktualisierte Liste und schauen Sie Theater daheim! Die Liste ist, ausgehend vom aktuellen Datum, nach unten in Richtung Zukunft sortiert.



15., 16.5.2021 / ganztags / Universität der Künste Berlin: Björn SC Deigner: In Staniolpapier
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Der zweite Jahrgang des Studiengangs Musical/ Show der Universität der Künste Berlin unternimmt den Versuch, das Stück „In Staniolpapier“ mit den Mitteln des Musicals zu erzählen. Regie führt Professor Mathias Noack, die musikalische Leitung übernimmt Professor Adam Benzwi. Musik von Andrew Lloyd Webber, Frank Wildhorn, David Yazbek, Cy Coleman und Kurt Weil trifft auf Rio Reiser, Andrew Lippa, Gerhard Gundermann, Stephan Flaherty, Faber und die Kapelle Petra.


15.5.2021 / ganztags / Berliner Festspiele: Theatetertreffen 2021: Gob Squad: Show Me A Good Time
(Live-Stream, kostenfrei)
Das Künstlerkollektiv Gob Squad inszeniert Performances im Grenzbereich von Theater, Kunst und Medien. Als zeitreisende Forscher versuchen die Künstler in „Show Me A Good Time“ einige Schichten der fremdgewordenen Wirklichkeit freizulegen, um herauszufinden wie sich weitermachen lässt. 
In deutscher und englischer Sprache.


15., 16.5.2021 / ganztags / Dance 2021
(Video-, Live- und Zoom-Streams, teilweise kostenfrei)
Das internationale Festival der Landeshauptstadt München will die breite Vielfalt und neuesten Entwicklungen des zeitgenössischen Tanzes präsentieren. Livestreamings, hybride Formate, Dokumentationen, Filme und eigens produzierte Programme inklusive Live-Interventionen der Künstler prägen das Festivalprogramm - mit Beiträgen von Eun-Me Ahn, Serge Aimé Coulibaly, Lucinda Childs, Emanuel Gat, Raimund Hoghe, Judith Hummel, Anna Konjetzky, Rabih Mroué, Ceren Oran sowie Niv Sheinfeld & Oren Laor.


15.5.2021 / 11 Uhr /  Schaubude BerlinBei Vollmond spricht man nicht
(Live-Stream, Tickets: 5 und 10 Euro)

Prinzessin Lora muss sich von ihrem Vater immer anhören, was sie alles nicht darf. Das geht ihr mächtig auf die Nerven. Gleichzeitig ist ihr Vater so sehr beschäftigt, dass er nicht mitbekommt, dass sich Lora aufmacht, des Königs Reich zu erkunden: ein Märchenland mit Zwergen, einer Hexe und dem Riesenkind Mariese. Puppentheater. In Deutsch, für alle ab vier Jahren.


15., 19., 22.5.2021 / 19.30 Uhr / Residenztheater München: Davide Enia: Finsternis
(Live-Zoom-Stream, Tickets: 15 Euro)
Enia verwebt seine einschneidenden Erfahrungen auf Lampedusa und den drohenden Verlust des Onkels zu einer Reflexion über die elementaren Themen des Menschseins. Diese formulierte er zunächst in dem Romanbericht „Schiffbruch vor Lampedusa“, den er später zu einem Bühnenmonolog umgearbeitete, mit dem er selbst auftritt. In der Deutschsprachigen Erstaufführung wird Robert Dölle zum Erzähler von Enias Geschichte.


15., 17., 19., 21., 25., 27., 29.5.2021 / 19 Uhr / Hessisches Staatstheater Wiesbaden: Giacomo Puccini: Triptychon
(Video-on-Demand, Tickets: 7 bis 28 Euro)
Zyklus aus den drei Operneinaktern „Der Mantel“, „Schwester Angelica“ und „Gianni Schicchi“. In italienischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln. Musikalische Leitung: Alexander Joel. Inszenierung Uwe Eric Laufenberg.


15.5.2021 / 20 Uhr / Berliner Festspiele: Theatertreffen 2021: Deutsches Theater BerlinFriedrich Schiller: Maria Stuart
(Video-Stream, kostenfrei)
Anne Lenk hat inszeniert, Julia Windischbauer spielt Elisabeth, Franziska Machens schlüpft in die Rolle von Maria Stuart. Unsere Rezension steht 
hier. In deutscher Sprache mit englischen Untertiteln
.


15.5.2021 / ganztags / Staatstheater Darmstadt: Startbahn 2021
(Video-on-Demand, Tickets: pay as much as you like)
Das Hessische Staatsballett geht mit Kurzchoreografien von Tänzer seines Ensembles an den Start. In "Startbahn 2021" erobern zehn Produktionen von elf Choreografen die Große Bühne des Staatstheaters. In Zusammenarbeit mit De-Da-Productions entstand eine eigene tanzfilmische Annäherung.


15.5.2021 / 20 Uhr / Schaubude Berlin: Systemrhizoma (Hildesheim) und Hanne Scharnhorst Figurentheater (Braunschweig): Verschlingerin
(Video-Stream, Tickets ab 3 Euro)
Es geht um Mütter und Töchter dreier Generationen: Drei Köpfe und drei Vorstellungen davon, wie ein Mädchen, eine Frau, eine Großmutter, eine Mutter oder eine Tochter sein soll, darf und doch niemals werden will.


15.5.2021 / 19 Uhr / 16., 17.5.2021 / ganztags / 21.5.2021 / 18 Uhr / 22., 23., 24.5.2021 / ganztags / Oper Leipzig: Mario Schröder: Solitude
(Video-Stream,
In blitzlichtartigen Episoden nähert sich Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder dem Spannungsfeld von unfreiwilliger Einsamkeit und selbstgewählten Momenten der Solitude. Musik von Antonio Vivaldi, Peteris Vasks, Johann Sebastian Bach und Galina Ustwolskaja.


15.5.2021 / 19.30 Uhr / Schauspielhaus Bochum: Henrik Ibsen: Peer Gynt
(Live-Stream, Tickets: 5 bis 50 Euro)
Dušan David Pařízeks Inszenierung widmet sich Ibsens ruhelosem Weltdurchquerer und will  mit einem Schauspiel-Ensemble rund um Anna Drexler in der Titelrolle sowie viel Musik das Stück kräftig durchschütteln.


15., 22.5.2021 / 19.30 Uhr / Theater Oberhausen: Wolfram Höll: Nebraska
(Video-Stream, Tickets: 5, 15, 25 Euro)
„Den Mythos des American Dream verwandelt er in einen poetischen Rausch, der das glitzernde Heilsversprechen des Kapitalismus mit dem Schmutz des Alltags konfrontiert“, teilt das Theater zum Text der Uraufführung. Und weiter: „Die Regisseurin Elsa-Sophie Jach macht aus diesem ursprünglich als Hörspiel entstandenen Text ein abenteuerliches absurd-dynamisches Road Movie auf der Suche nach Glück, Leben und Erfolg – oder nach dem, was wir dafür halten.“


15.5.2021 / 20.30 Uhr / Tatwerk Berlin: Benjamin Burger: Happily ever after
(Video-Stream, kostenfrei)
Die Performance ist eine Auskopplung aus einem laufenden Rechercheprojekt. Darin geht Benjamin Burger in einem Selbstversuch dem Glücksversprechen der Leistungsgesellschaft auf den Grund. Sein Ziel ist es 100 Punke glücklich zu werden.


15.5.2021 / 18 Uhr / 16.5.2021 / ganztags / Mülheimer Theatertage: Stücke 2021: Staatsschauspiel Dresden: Thomas Freyer: Stummes Land
(Video-Stream, kostenfrei)
Thomas Freyers (Post-)DDR-Porträt entwickelt sich vom Konversations- zum historischen Tiefengrabungsstück, das in drei formal ganz unterschiedlichen Teilen die nationalistische Basis des real existierenden Sozialismus problematisiert.


15., 30.5.2021 / 19 Uhr / Volksbühne Berlin: Ovid: Metamorphosen [overcoming mankind]
(Video-Stream, Tickets 5 bis 15 Euro)
Regisseurin Claudia Bauer macht sich mit ihrem Ensemble & Kompliz*innen auf die Suche nach alten und neuen Erzählungen über das Menschsein.


15.5. und 5.6.2021 / 19.30 bzw. 19 Uhr / Theater Stendal: Jochen Gehle und Peter Bräunig: Lockdown Stendal
(Video-Stream)
Die Bürgerbühne diskutiert über die Corona-Dikatatur. Unter den 13 mitwirkenden Frauen und Männern im Alter von Mitte 20 bis 80 Jahren sind Studierende, Berufstätige und Rentner. Während einige von ihnen beruflich in Schwierigkeiten gerieten, gehören andere zur sogenannten Hochrisikogruppe. Der künstlerische Lockdown wappnet sich vornherein gegen den realen: Ziel war ein Dokumentarfilm mit Interviews und Theaterelementen.
 

15.5.2021 / 19.30 Uhr / Staatstheater Hannover: Benjamin Britten: The Turn of the Screw
(Video-Stream, Tickets: 5 bis 35 Euro)
Inszenierung Immo Karaman. Auf einem englischen Landsitz übernimmt eine junge Gouvernante die Verantwortung für zwei Waisenkinder. Doch die Idylle wandelt sich in eine verwirrende Schreckenswelt, zwei Geister, verstorbene Bedienstete, scheinen Besitz von den ihr anvertrauten Kindern ergreifen zu wollen. Aber gibt es sie wirklich?


15.5.2021 / 19 Uhr / Thalia Theater HamburgPark. Ein Statt-Gespräch
(Live-Walk per Zoom, Tickets: 5 Euro)
Toini Ruhnke und Steffen Siegmund flanieren durch die Stadt – und das Publikum ist per Zoom dabei. Der Live-Walk basiert frei auf dem Debütroman des Autors Marius Goldhorn: „Park“. Regie Moritz Reichardt.

 

15.5.2021 / 18 Uhr / Tanztheater Erfurt: Die Göttliche Komödie
(Livestream, Tickets: 15 Euro, ermäßigt 8 Euro, Support-Ticket 20 Euro)
„Cinematic dance theatre“ von Ester Ambrosino nach Motiven von Dante Alighieris „La (divina) commedia“ mit Musik von Michael Krause. Eine Kooperation von Tanztheater Erfurt, Deutsches Nationaltheater Weimar und Theater Erfurt, gefördert von Tanzpakt Stadt-Land-Bund.


Bis 15.5.2021 / ganztags / Schauspiel Stuttgart: Kein Eisberg in Sicht
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Das Schauspiel Stuttgart und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart präsentieren ein Foto-Hör-Spiel-Film über den Moment des Untergehens und die Sehnsucht nach Berührung und Lebendigkeit – von Nick Hartnagel und den Studierenden.


16., 25., 26., 28.5.2021 / 19.30 Uhr / Residenztheater MünchenEin Versuch nach Lenz von Georg Büchner
(Live per Zoom-Konferenz, Ticket 15 Euro)
Zur Vorstellung wird in die Theatergarderobe von Schauspielerin Lisa Stiegler geladen. Die Zuschauer sind gebeten, ihre Kamera und ihr Mikrofon während des Streamings einzuschalten und so als wesentlicher Teil der Vorstellung präsent zu sein. Im anschließenden Gespräch besteht die Gelegenheit, sich mit der Darstellerin auszutauschen.



16.5.2021 /11 Uhr / 26.5.2021 / 18 Uhr / Schauspiel KölnWajdi Mouawad: Vögel
(Video on demand, Tickets ab 1 Euro)
Eine moderne Version von Shakespeares „Romeo und Julia“, auf Hebräisch, Arabisch, Englisch und Deutsch erzählt und inszeniert von Stefan Bachmann. Zu Beginn des Online-Streams wird Dramaturgin Lea Goebel die Zuschauer in das Stück einführen. Während des Streams kann zwischen deutschen und englischen Untertiteln gewählt werden. 



16., 23., 30.5.2021 / 20 Uhr / Theater Koblenz: Sarah Amanda Dulgeris, Patty Kim Hamilton, Katharina Kern, Elisabeth Pape, Lena Reißner, Rosa Rieck, Sofiya Sobkowiak, Ivana Sokola/Jona Spreter und Lisa Wentz: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten
(Video-Stream, Tickets ab 19 Euro)
Szenen zu Wahrheit, Lüge und Fiktion – zehn Jung-Autoren haben sich im Rahmen dieses  Projekts in eine sprachlich-theatralische Auseinandersetzung mit dem 8. Gebot des Dekalogs begeben. Dieses Projekt ist im Rahmen der Kooperation des Theaters Koblenz mit dem Studiengang "Szenisches Schreiben" der UdK Berlin entstanden. Aus gegebenem Anlass wurde die geplante Uraufführung nun filmisch als Serie in fünf Folgen mit Beteiligung des gesamten Schauspiel-Ensembles umgesetzt.


16., 21.5.2021 / ganztags / Staatstheater Darmstadt: Lot Vekemans: Gift. Eine Ehegeschichte
(Video-on-Demand, Tickets: pay as much as you like)
Nach mehr als zehn Jahren kommen sie und er an dem Ort zusammen, wo ihr Kind begraben ist. Der Grund ihres Treffens ist ein Schreiben, in dem die Umbettung des Kindes angekündigt wird, nachdem man auf dem Friedhof Gift im Boden gefunden hat. „Gift" ist eine tastende Suchbewegung zweier Menschen nach Möglichkeiten, Vergangenheit und Überforderung zu akzeptieren, um Vertrautes wieder zuzulassen. Regie: Christoph Mehler.
 

16.5..2021 / 20 Uhr / Berliner Festspiele: Theatertreffen 2021: Burgtheater Wien: Anna Gmeyner: Automatenbüfett
(Video-Stream, kostenfrei)
Barbara Frey und dem Ensemble des Burgtheaters gelingt laut Veranstalterangaben „ein wunderbar tragikomischer Theaterabend“. In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Untertiteln und Audiodeskription in deutscher Sprache.


16.5. und 5., 20., 27.6.2021 / 19.30 Uhr / Theater Oberhausen: Bertolt Brecht: Im Dickicht der Städte
(Stream, Tickets 5 bis 25 Euro, online jeweils für 24 Stunden)
In einer düsteren Stadt gibt es aggressive Verlierertypen und abhängige Weibsbilder, alle haben unterschiedliche Herkünfte – entwurzelt und vereinsamt. Regisseur Jan Friedrich und sein Team versuchen dem Mechanismus des Kampfes auf den Grund zu kommen und wollen zeigen: Die Exotisierungen und Sexismen bleiben im Stück, selbst wenn sie gestrichen werden – sie fordern auf zur Auseinandersetzung. Dafür hat Julienne De Muirier Texte verfasst.
 

17., 25., 31.5.2021 / 19 Uhr / Hessisches Staatstheater Wiesbaden: Bryan Arias und Edward Clug: Le sacre du printemps
(Video-on-Demand, Tickets: 7 bis 28 Euro)
Mit dem Doppelabend reiht sich das Hessische Staatsballett mit zwei zeitgenössischen Positionen von Bryan Arias und Edward Clug in die lange Aufführungsgeschichte des „Frühlingsopfers“ ein. Arias setzt sich in dem Auftragswerk „29 May 1913“, das 2020 mit dem Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet wurde, mit dem skandalumwitterten Ereignis der Pariser Uraufführung auseinander. Clug schuf in seiner 2012 am Slowenischen Nationaltheater in Maribor uraufgeführten Choreografie eine Symbiose aus archaischer Grundthematik und hypnotischer Hingabe des Tanzes an die Musik.


17.5.2021 / 20 Uhr / Berliner Festspiele: Theatertreffen 2021: Theater Basel / Bayerisches Staatsschauspiel: Max Frisch: Graf Öderland
(Video-Stream, kostenfrei)
Stefan Bachmann erzählt Frischs Drama laut Veranstalterangaben „als hochmusikalischen, bildgewaltigen Horror-Trip, in dem er die suggestive Kraft des Theaters zur vollen Entfaltung bringt“. In deutscher Sprache mit englischen Untertiteln.


17.5.2021 / 9.30 Uhr / Schauburg München: Alarm im Streichelzoo(m) – Eine tierisch digitale Konferenz
(Zoom-Live-Stream, Tickets: 7,70 und 13.20 Euro)
Live-Performance aus der Schauburg zum Mitmachen für alle ab acht Jahren. Inszenierung: Ariel Doron.


18., 23.5.2021 / 19 Uhr / Residenztheater München: Krzysztof Kieślowski und Krzysztof Piesiewicz: Dekalog
(Video-Stream, Tickest: 0 bis 100 Euro)
Aus künstlerischen Gründen zeigt das Theater vorab online nicht die gesamte Inszenierung als Stream, sondern Einblicke in die Inszenierung als Sneak Preview. Regie: Calixto Bieito.


18.5., 22.6.2021 / 18 Uhr / Staatsballett Berlin: Sharon Eyal und Gai Behar: Half life
(Video-on-Demand, kostenfrei, online jeweils für 24 Stunden)
Gemeinsam mit Gai Behar leitet Sharon Eyal die L-E-V Dance Company. Beide entwickelten diese Choreografie 2017 für das Königlich Schwedische Ballett Stockholm. Die Musik von Ori Lichtik ist während des choreographischen Prozesses entstanden.


18., 19.5.2021 / 19 Uhr / Junges Theater Bremen: Moks: Sputnic: Post Paradise
(Live-Stream, Tickets: ab 3 Euro)
Das Künstlerkollektiv Sputnic bringt das Thema Klimawandel für alle ab 13 Jahren auf die Bühne in zehn Episoden. Dazu wurden im Corona-Lockdown 30 Künstler eingeladen, die Episoden mit Illustrationen, Musik, Sprache, Papercraft und Animation zum Leben zu erwecken. Über mehrere Kameratische, die von den Schauspielern bespielt werden, entstehen live Animationsfilme, die Zusammenhänge aufdecken, Perspektiven beschreiben und Möglichkeiten entwerfen. Regie: Nils Voges.


18.5.2021 / 18.30 Uhr / 19.5.2021 / ganztags / Mülheimer Theatertage: Stücke 2021: Staatstheater Nürnberg: Boris Nikitin: Erste Staffel. 20 Jahre Großer Bruder
(Video-Stream, kostenfrei)
Der Basler Theatermacher Boris Nikitin hat eine Art Reenactment der RTL-Reality-Show „Big Brother“ angezettelt – zum Beweis, dass mit diesem Format gleichsam die Ursuppe populistischer Querdenkerei angerührt wurde.


18.5.2021 / 20 Uhr / Berliner Festspiele: Theatertreffen 2021: Stückemarkt: Théâtre Gilles-Vigneault (Saint-Jérôme, Kanada):  Laurence Dauphinais: Aalaapi
 (Video-Stream, kostenfrei)
Das mehrsprachige Team um Laurence Dauphinais erzählt in dieser Performance von den Lebensrealitäten indigener Künstleren und lädt zu Entschleunigung, bewusstem Wahrnehmen und einer offenen Begegnung ein. In englischer und französischer Sprache und Inuktitut mit englischen Untertiteln.


18.5.2021 / 19.30 Uhr / Landestheater Detmold: Früh(lings)reif
(Video-Stream, kostenfrei)
Ausgehend von Frank Wedekinds berühmter literarischer Vorlage widmet sich die Aufführung den Irrungen und Wirrungen des Erwachsenwerdens. Inszenierung Konstanze Kappenstein.


18., 25.5.2021 / 20 Uhr / Schauspiel Leipzig: Lukas Rietzschel: Widerstand
(Video-Stream, Tickets: 10, 20 Euro)
„Widerstand“, als Auftragswerk entstanden für das Schauspiel Leipzig, wurde aufgrund der gegenwärtigen Pandemie-Situation als Theater-Film erarbeitet. Regie führt Enrico Lübbe, seit 2013 Intendant am Schauspiel Leipzig. Die Bühne entwirft Hugo Gretler.
 

Bis 18.5.2021 / ganztags / Landestheater Niederbayern: Ayad Akhtar: Die unsichtbare Hand
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Für sein Drama zog Akhtar einen realen Fall heran: die Entführung des amerikanischen Journalisten Daniel Pearl, der Anfang 2002 von Islamisten enthauptet wurde. Neben des politisch-religiösen Aspekts dieses Falls verbindet der Autor im Stück das Geschehen mit dem Wirtschaftsterrorismus – denn von der Macht des Geldes will schließlich jeder profitieren. Inszenierung: Oliver Heinz Karbus.


19.5.2021 / 19.30 Uhr / Berliner Festspiele: Theatertreffen: Sophiensäle Berlin: Stages Unboxed: Henrike Iglesias: Under Pressure
(Live-Stream, kostenfrei)
In einer interaktiven Wettbewerbsshow treten die Performer von Henrike Iglesias gegeneinander an, wobei das Publikum per App entscheiden darf, wer den herausfordernden Leistungskategorien am besten standhält.


19., 20., 21.5.2021 / 20 Uhr / Dresden Frankfurt Dance Company: Zeitgeist Tanz
(Video-Stream, Tickets: 10, 15 Euro)
Zu erleben sind die Uraufführungen von „Hollow Bones" von Jacopo Godani und „Good Old Moone" von Marco Goecke.


19.5.2021 / 19.30 Uhr / Maxim Gorki Theater Berlin: Falk Richter und Ensemble: In my room
(Video on demand, Tickets 3 bis 10 Euro, 24 Stunden online)
Falk Richters Rechercheprojekt entspinnt aus der Perspektive eines Sohns und Autors ein vielschichtiges Geflecht aus Erinnerungen, Bildern und Stimmen und verwebt biografische Erfahrungen mit gesellschaftlichen Erzählungen. Es sind Momentaufnahmen von Söhnen, die sich an ihre Väter, an Familienrituale, Alltagsgeschichten und gesellschaftliche Entwicklungen erinnern.


19.5.4.2021 / 20 Uhr / 28.5.2021 / 8 bis 17 Uhr / Thalia Theater Hamburg: Molière: Der Geizige
(Video-Stream, Tickets: 6, 9, 20 Euro)
Aufzeichnung des Livestreams vom 9. März 2021. Regie Leander Haußmann. Mit
Jens Harzer als Harpagon. Wahlweise mit türkischen Übertiteln.



19.5.2021 / 18 Uhr / Schauspiel Köln: Stefko Hanushevsky erzählt: Der große Diktator
(Video-Stream, Tickets ab 1 Euro)
Monologreihe von Hausregisseur Rafael Sanchez und Autor Petschinka, in der Schauspieler anhand eines Kultfilms übers eigene Leben berichten. Charlie Chaplins Hitler-Parodie „Der große Diktator“ nutzt der österreichische Schauspieler Stefko Hanushevsky, um von sich als Führer, respektive Reiseführer zu berichten, der einst Touristen zu den Stätten des Nationalsozialismus führte.



19.5.2021 / 21.30 Uhr / Berliner Festspiele: Theatertreffen: Haus der Berliner Festspiele: Stages Unboxed: Arne Vogelgesang und Marina Dessau: Es ist nie zu spät
(Live-Stream, kostenfrei)
Im Live-Reenactment seiner eigenen, vor einigen Jahren entstandenen Lecture Performance stellt Arne Vogelgesang die Wirksamkeit von Theater angesichts der Klimakatastrophe in Frage. In deutscher Sprache mit englischen Untertiteln.


19., 20., 21.5.2021 / ganztags / Schauspiel Frankfurt: Rund oder Spitz. Weltordnungen
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Jugendtheaterprojekt nach Bertolt Brechts „Die Rundköpfe und die Spitzköpfe oder Reich und reich gesellt sich gern“. Ein Probenmitschnitt. Konzept und Regie: Martina Droste.


20.5.2021 / 18 und 20.30 Uhr / Berliner Festspiele: Theatertreffen: Stages Unboxed: Minus.eins: Das HOUSE – ReInventing the Real
(Live-Stream, kostenfrei)
In dieser Arbeit begegnen sich analoge und digitale Theaterwelten auf Augenhöhe. Wie geht Gemeinschaft online und wie funktioniert digitale Kopräsenz? Was verschwindet dabei und was entsteht neu? In deutscher Sprache.


20.5.2021 / 19 Uhr / Berliner Festspiele: Theatertreffen: Stages Unboxed: Teatro en Red: Las Travesías (The Crossings)
(Live-Stream, kostenfrei)
Die Gruppe Teatro en Red zeigt in einer Zoom-Konferenz Dokumentartheater zum Thema Migration, basierend auf den Lebensläufen der fünf venezolanischen Performerinnen, die mittlerweile in verschiedenen Städten in Südamerika und Europa leben. In spanischer Sprache mit englischen Untertiteln.


20.5.2021 / 20.15 Uhr / 21., 22., 23., 24., 25., 26., 27., 28., 29., 30.5.2021 / ganztags / Lichthof Theater Hamburg: Janis Jirotka, Reyhaneh Scharifi, Nguyễn Quốc Tuấn, Shahab Anousha und Linda Jiayun Gao-Lenders: Jesse James oder was der Kommunismus war
(Video-Stream, Tickets: 5 bis 20 Euro)
Zum ersten Mal haben Absolventen des Studiengangs Performance Studies den Start off-Nachwuchswettbewerb gewonnen. In ihrem Stück nähern sich drei Performer in einem Hybrid aus Video- und Bühnenperformance den postsozialistischen Erinnerungen dreier Väter an. Diese lebten in der Čzechoslovakei, dem Iran und Việt Nam, flohen vor dem Kommunismus oder waren selbst Kommunisten und mussten deswegen fliehen.


20., 27.5.2021 / 19.30 Uhr / Residenztheater MünchenLot Vekemans: Niemand wartet auf dich
(Zoom-Live.Stream, Tickets: 15 Euro)
Deutsche Erstaufführung des Stücks der holländischen Dramatikerin und Autorin Lot Vekemans in der Inszenierung von Daniela Kranz. Juliane Köhler verkörpert drei Frauenfiguren, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Frage nach der Eigenverantwortung auseinandersetzen. Im Anschluss an jede Vorstellung gibt es die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.



20.5.2021 / 20 Uhr / Berliner Festspiele: Theatertreffen 2021: Schauspielhaus Zürich: Leonie Böhm: Medea*
(Video-Stream, kostenfrei)
Leonie Böhm arbeitet laut Veranstalterangaben „weiter an einer Poetik des Fragilen und befragt den antiken Medea-Stoff mit großen Bildern und behutsamen Gesten“. In deutscher Sprache mit englischen Untertiteln.


20., 27.52021 / 19.30 Uhr / Theater Osnabrück: Kriegerinnen
(Zoom-Live-Stream, Premiere, Tickets: 12 Euro)
Frauen sind integraler Bestandteil der rechtsextremen Szene. „Kriegerinnen" setzt sich interaktiv über Zoom mit diesen Frauen auseinander. Einer der zentralen Bausteine der Inszenierung ist die Autobiografie „Ein deutsches Mädchen” der Aussteigerin Heidi Benneckenstein. Im Anschluss: Nachgespräch mit Team und Ensemble.


20.5.2021 / 20 Uhr / Deutsches Nationaltheater Weimar: Wolfgang Borchert: Draußen vor der Tür
(Video-Stream, Ticket 10 Euro, ermäßigt 6 Euro, Support-Ticket 15 Euro)
Regisseur Marcel Kohler und sein Team nähern sich in dieser filmischen Umsetzung von Borcherts Kriegsheimkehrer-Drama ästhetisch und formal an eine Geschichte an, in der Beckmann wie auch das Stück, dessen Protagonist er ist, seit 1947 seinen Gang unentwegt fortsetzt und kein Obdach finden darf. Denn das hieße, dass die tatsächliche politische Geschichte, die weit über Beckmanns Schicksal hinausweist, zu einem logischen Schluss und damit zu einem Ende der Vergangenheitsbewältigung gekommen wäre.


20., 21., 22., 23., 26., 27., 28., 29., 30.5.2021 / 20 Uhr / 29.5.2021 / auch 17 Uhr / Borgtheater: Data-Land
(Live-Stream, Tickets: 7, 10 Euro)
Dieses Game-Theater-Streaming mit Theater-App ist eine Einladung, über technologische Erlösungsphantasien und radikalisierte Umweltpolitik nachzudenken, Gruppendynamiken zu erleben, Entscheidungen zu treffen, sich moralischen Dilemmata auszusetzen – und vor allem zu spielen. Der Ausgang des Spiels wird für jede/jeden anders sein. Je nach dem, wohin das Coaching das Publikum führt. Regie, Stückentwicklung, Game Design: Rolf Kasteleiner.

21., 22., 23., 24.5.2021 / ganztags / Theater Bremen und Schwankhalle Bremen: Out now!
(Video- und Live-Streams, Tickets: ab 3 Euro)
Das Internationale Performing Arts Festival präsentiert Einzelkünstler, Regisseure, Gruppen und Kollektive, die noch nicht wesentlich länger als  drei Jahre  eigene  Arbeiten produzieren. Aus 165 Bewerbungen wählte eine Jury die Festivalbeiträge aus.


21.5.2021 / 20 Uhr / Deutsches Nationaltheater Weimar: Johann Wolfgang Goethe: Faust. Der Tragödie erster Teil
(Video-Stream, Ticket 10 Euro, ermäßigt 6 Euro, Support-Ticket 15 Euro)
Gezeigt wird die Inszenierung von Regisseur Fritz Bennewitz aus dem Jahr 1965 mit Wolfgang Dehler in der Titelrolle und Fred Diesko als Mephisto. Die Aufzeichnung wurde von der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv zur Verfügung gestellt.


21., 29.5.2021 / 19.30 Uhr / Residenztheater München: Michel Decar: Rex Osterwald
(Zoom-Live-Stream, Tickets: 15 Euro)
Inszenierung von David Moser, Masterstudent im Fach Schauspielregie an der Theaterakademie August Everding. Lukas Rüppel spielt einen Politiker, dessen Wahlprogramm allen Wählern ausschließlich Wellnessbehandlungen verspricht, aber der sich letztlich doch am besten mit dem Anrichten von Blutbädern auskennt.


21.5., 8.6. und 25.6.2021 / 18 Uhr / Staatsballett Berlin: Anouk van Dijk: Distant matter
(Video-on-Demand, kostenfrei, online jeweils für 24 Stunden)
Anouk van Dijk, derzeit Leiterin der australischen Tanzcompagnie Chunky Move, erarbeitete eine Uraufführung mit den Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts Berlin. Von der Rotterdam Dance Group kommend und nach einigen Jahren bei der Pretty Ugly Dance Company hat Anouk van Dijk eine eigene Bewegungsmethode, die „Countertechnique“, entwickelt. Jede der Bewegungen mit einer Gegenbewegung in Balance zu bringen, ist das Konzept. Aufzeichnung vom 1. Juni 2019.


21., 22.5.2021 / 20 Uhr / 23.5.2021 / 18 Uhr / Barnes Crossing: Tanzfestival Solo-Duo NRW + friends
(Live-Stream, Tickets: ab 5 Euro)
Zum dreizehnten Mal veranstaltet Barnes Crossing, der Freiraum für Tanz-Performance-Kunst, in Köln sein internationales Tanzfestival. Azize Flittner moderiert und wird dabei von zwei der drei Jurymitglieder unterstützt, die Solo- und Duo-Aufführungen werden gestreamt (Aufzeichnungen). Der Kooperationspartner Almada Dance Company zeigt am 23. Mai „noir“, Choreographie: Bruno Duarte, anschließend Preisverleihung.
 

21.5.2021 / 18.30 Uhr / Mülheimer Theatertage: Stücke 2021 und Berliner Festspiele: Theatertreffen: Deutsches Schauspielhaus Hamburg:  Rainald Goetz: Reich des Todes
(Live-Stream, kostenlos)
„Rainald Goetz’ Königsdrama steigt hinab in die US-Demokratie nach dem 11. September. Dort wird im (Un-)Geist Carl Schmitts der Ausnahmezustand genutzt, um die Befugnisse des Staates auszuweiten. Die Misshandlungen von Abu Ghraib stehen im Windschatten eines nicht minder monströsen Zynismus: Karrierejustiz, narzisstische Politik und Bürokratie zimmern Krieg und Folter die Bühne. Goetz führt Machtmechanismen anhand eines böse komischen Figurenbestiariums vor, amalgamiert dazu US-Politiker und -Militärs mit deutschen Namen.“ (Jurorin Eva Behrendt)


21.5.2021 / 20 Uhr / Theater Freiburg: Henrik Ibsen: Hedda Gabler
(Video-Stream, Tickets: 3 bis 15 Euro)
„Im bewegten Gesicht von Janna Horstmann spiegelt sich das ganze Ausdrucksrepertoire, das in dieser einzigartigen Frauenrolle verborgen liegt: von anziehender Bosheit über hilfesuchende Verzweiflung bis zum ekstatischen Wahn.“ (FAZ)


21., 23.5.2021 / 19.30 Uhr / Maxim Gorki Theater Berlin: Sibylle Berg: Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden
(Video-Stream, Ticket 3, 5, 10 Euro, 24 Stunden online)
Sebastian Nübling inszeniert den vierten und letzten Teil der Saga, die Sibylle Berg als Bilanz einer Generation im Neoliberalismus geschrieben hat. Mit englischen Untertiteln.


21., 22., 23.5.2021 / ganztags / Staatstheater Darmstadt: Georg Friedrich Händel / Lili Boulanger: Lucrezia / Faust et Hélène
(Video-on-Demand, Tickets: pay as much as you like)
Kantaten in italienischer und französischer Sprache mit deutschen Untertiteln. Händel schrieb zweiundzwanzigjährig 1706/1707 in Rom „Lucrezia". Er gestaltet ein Porträt einer Frau, die ihren eigenen Weg nach einem traumatischen Erlebnis geht. Lili Boulanger gewann mit „Faust et Hélène" als erste Frau 1913 den Prix de Rome. Literarische Grundlage ist ein Gedicht von Eugène Adenis, das auf den zweiten Teil von Goethes „Faust" Bezug nimmt: die Begegnung mit Helena. „Regisseurin Mariame Clément ist das Kunststück gelungen, beide Kantaten szenisch so geschickt zu verbinden, das sich die Werke gegenseitig dramaturgisch bereichern." (FAZ)
 

22.5.2021 / 20 Uhr / Theater Osnabrück: Rebekka Kricheldorf: Das Waldhaus
(Video-Stream, Spende erwünscht)
Die Genres des Psychothrillers und des Horrors waren seit den frühen Siebziger-Jahren des 20. Jahrhunderts Spiegel- und Zerrbild gesellschaftlicher (Fehl-)Entwicklungen. In diesem Geiste schreibt Rebekka Kricheldorf in ihrem Auftragswerk für das Theater Osnabrück einen Thriller über Verschwörungstheorien und eine dunkle Parallelgesellschaft – als Abrechnung mit dem gefährlichen Gedankengut des germanisch-braunen Sumpfes.


22., 25.5.2021 / 19.30 Uhr Staatsoper Hannover: Mark-Anthony Turnage: Greek
(Video-Stream, Tickets: 5 bis 35 Euro)
Ödipus im London der 1980er Jahre: Der britische Komponist Mark-Anthony Turnage versetzt den antiken Mythos von Ödipus, der unwissend seinen Vater erschlägt und sich in seine Mutter verliebt, in das brutale Londoner East End. Eine Oper für vier Sänger und kleines Orchester, die musikalisch mit Anleihen aus verschiedenen Genres und sozialen Milieus spielt: Fußball-Gesänge von Fans des Arsenal London treffen auf Elemente aus Hip-Hop und Jazz.


22.5.2021 / 20 Uhr / Berliner Festspiele: Theatertreffen 2021: Deutsches Theater Berlin: Thomas Mann: Der Zauberberg
(Live-Stream, kostenfrei)
Sebastian Hartmann nimmt sich einen Jahrhundertroman vor, lässt Figuren und lineare Narration hinter sich und befragt mit seinem Ensemble Traum und Zeit. In deutscher Sprache mit englischen Untertiteln.


22.5.2021 / ganztags / Staatstheater Darmstadt: Alexandra Badea: Ich schaue dich an (Je te regarde)
(Video-on-Demand, Tickets: pay as much as you like)
Vier Personen sitzen anonymisiert in verschiedenen Winkeln des globalen Cyberspace und verbringen ihre Lebenszeit in virtuellen Schnittstellenbeziehungen mit Avataren, auf Dating Sites oder vor Spycams. Sie lächeln und flirten mit der Überwachungskamera, selbst die Einschätzung des persönlichen Glücks wird einem Computerprogramm überlassen. Der Mensch wird die Marionette des Computers. Regisseur und Choreograf Barish Karademir lässt Schauspieler auf Tänzer, Texte auf Bewegungen treffen.


22.5.2021 / 20 Uhr / Deutsches Nationaltheater Weimar: Johann Wolfgang Goethe: Faust. Der Tragödie zweiter Teil
(Video-Stream, Ticket 10 Euro, ermäßigt 6 Euro, Support-Ticket 15 Euro)
Gezeigt wird die Inszenierung von Regisseur Fritz Bennewitz aus dem Jahr 1967 mit Wolfgang Dehler in der Titelrolle und Fred Diesko als Mephisto. Die Aufzeichnung wurde von der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv zur Verfügung gestellt.


22.5.2021 / 11 Uhr / 23., 24.5.2021 / ganztags / Schauburg München: Ulrich Hub: An der Arche um Acht
(Video-Stream, Familientickets: 13,20 Euro)
Das Kinderstück wurde 2006 mit dem Deutscher Kindertheaterpreis ausgezeichnet. Für alle ab sechs Jahren. Regie: Theo Fransz.



22.5., 29.5.2021 / 19.30 Uhr / Theater Magdeburg: Johann Strauß: Der Zigeunerbaron
(Video-Stream, Tickets: 18, 25 Euro)
Kann man Strauß’ opernhafteste Operette mit all seinen Klischees und Rassismen, seinen "Zigeunern" und seiner Kriegsbegeisterung heute noch auf die Bühne bringen? Das Theater Magdeburg wagt es und vertraut auf Regisseur Tobias Heyder.


23.5.2021 / 18 Uhr / 24.5.2021 / ganztags / Mülheimer Theatertage: Stücke 2021: Maxim Gorki Theater Berlin: Sibylle Berg: Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden
(Video-Stream, kostenfrei)
Sebastian Nübling inszeniert den vierten und letzten Teil der Saga, die Sibylle Berg als Bilanz einer Generation im Neoliberalismus geschrieben hat.


23.5.2021 / ganztags / Staatstheater Darmstadt: Anne Lepper: Seymour. Der Film
https://www.staatstheater-darmstadt.de/veranstaltungen/seymour-der-film.685/
(Video-on-Demand, Tickets: pay as much as you like)
Unsere Rezension steht hier.


23.5.2021 / 18 Uhr / Berliner Festspiele: Theatertreffen 2021: Ballhaus Ost Berlin: Marie Schleef: NAME HER. Eine Suche nach den Frauen+
(Video-Stream, kostenfrei)
Marie Schleef, Anne Tismer und Jule Saworski erwecken in einer Marathon Lecture Performance Frauen zum Leben, deren Leistungen ihrer Ansicht nach in den Geschichtsbüchern zu wenig vorkommen. Dauer: 7 Stunden 30 Minuten. In deutscher Sprache mit englischen Untertiteln.


24.5.2021 / 19 Uhr / Residenztheater München: Georg Büchner: Dantons Tod
(Video-on-Demand, Tickets: 0 bis 100 Euro)
Mitschnitt der Premiere vom 30. Oktober 2020, Regie führte Sebastian Baumgarten. Es streiten sich um den rechten Weg der Revolution: Lukas Rüppel (Robespierre) und Florian von Manteuffel (Danton).


24.5.2021 / 20 Uhr / Thalia Theater Hamburg: Wolfram Lotz: Die Politiker
(Live-Stream, Tickets: 9 bis 30 Euro)
Wolfram Lotz' neuer Text „Die Politiker“ ist ein Theatergedicht. Er versammelt  unterschiedliche Themenkomplexe.  Laut gelesen und gesprochen, erklingt eine Wortmusik aus einzelnen Sätzen. Ein Gemisch aus Mantra und Wechselrede, ein scheinbar assoziativer Gedankenstrom. Regie Charlotte Sprenger.


24.5.2021 / 19 Uhr / Berliner Festspiele: Theatertreffen 2021: HochX Theater und Live Art (München): Lucy Wilke und Paweł Duduś: Scores that shaped our friendship
(Video-Stream, kostenfrei)
Das Performer-Duo Lucy Wilke und Paweł Duduś fragt tänzerisch, was der eigene und der andere Körper ist, wie wir ihn sehen, hören und fühlen. Mit Musik von Kim Twiddle. In deutscher und englischer Sprache mit englischen Untertiteln und Audiodeskription in deutscher Sprache.


24.5.2021 / 18 Uhr / Theater Magdeburg: Gonzalo Galguera: Eden One
(Video-Stream, kostenfrei, online jeweils für 24 Stunden)
Gonzalo Galguera beschäftigt sich mit der Form des Ballett-Solos, herausgekommen ist eine Folge von Tanz-Miniaturen rund um die Themen Paradies und Verführung. Dazu erklingt Barockmusik von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Domenico Cimarosa und Alessandro Marcello.


24.5.2021 / 20 Uhr / Deutsches Nationaltheater Weimar: Kollektiv Punktlive: Werther.live
(Livestream, Tickets: 4 Euro)
Das Kollektiv Punktlive hat darin Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ für die virtuelle Gegenwart adaptiert hat. Die explizit für den digitalen Raum entwickelte Inszenierung fusioniert Theater mit Social Media und Film.


25.5.2021 / 20.45 Uhr / Schauspielhaus Bochum: Mercy Dorcas Otieno: Who the f*** are you …mich zu fragen, woher ich komme?
(Live-Steam, Tickets: 5 bis 25 Euro)
Wer bildet ihr euch ein zu sein, dass ihr mich fragt, woher ich komme? Von dieser Provokation aus lädt das Bochumer Ensemblemitglied Mercy Dorcas Otieno ein zum Hürdenlauf einer Identitätskonstruktion. Im Laufe des von ihr entwickelten Abends reflektiert die in Nairobi (Kenia) geborene Spielerin, inwiefern wir selbst bestimmen, wer wir sind. Und welche Macht eine fremde Gesellschaft über die eigene Selbstkonstruktion erlangen kann. Mit: Anja Brandt-Reichel, Konstantin Bühler und Mercy Dorcas Otieno.


25.5., 11.6.2021 / 18 Uhr / Staatsballett Berlin: Mauro Bigonzetti: Caravaggio
(Video-on-Demand, kostenfrei, online jeweils für 24 Stunden)
Mauro Bigonzetti erarbeitete diese Choreografie mit dem Staatsballett Berlin und konnte für diese Kreation überhaupt zum ersten Mal nach Berlin verpflichtet werden. Aufzeichnung Dezember 2008. Musik von Bruno Moretti nach Claudio Monteverdi.


26.5.2021 / 17 Uhr / Staatsoper Hannover: Iris ter Schiphorst: Die Gänsemagd
(Video-Stream, Tickets: 5 bis 35 Euro)
Die Kinderoper verwandelt das Grimm‘sche Märchen in Musiktheater für Kinder ab sechs Jahren. Regie: Friederike Blum.


26.5.2021 / 20 Uhr / Deutsches Nationaltheater Weimar: Franz Kafka: Die Verwandlung.
(Video-Stream, Ticket 10 Euro, ermäßigt 6 Euro, Support-Ticket 15 Euro)
In ihrer Auseinandersetzung mit dem Stoff haben Regisseurin Juliane Kann und ihr Ensemble surreale Bilder entwickelt, die das Gefühl von Isolation, Ausgrenzung und das Verhalten der Familie Samsa erfahrbar machen sollen.


26.5.2021 / 19.30 Uhr / Maxim Gorki Theater Berlin: Lola Arias: Futureland
(Video on demand, Tickets 3 bis 10 Euro, 24 Stunden online)
Ein „Science-Fiction-Dokumentartheaterstück“, so das Theater, mit dabei sind Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren, die allein aus Afghanistan, Syrien, Somalia, Guinea, Bangladesch nach Deutschland gekommen sind.



26.5.2021 / 19.30 Uhr / Theater Stendal: Armin Petras und Juliane Koepp nach dem gleichnamigen Roman von Peter Høeg: Fräulein Smillas Gespür für Schnee
(Video-Stream, Tickets: 3 bis 20 Euro)
Peter Høegs Krimi erzählt die Geschichte von einer Frau auf der Suche nach der Wahrheit in einer Welt, die die Ausbeutung der grönländischen Natur zu ökonomischen Zwecken in Kauf nimmt. Inszenierung: Louis Villinger.
 

26.5.2021 / 18 Uhr / 27.5.2021 / ganztags / Mülheimer Theatertage: Stücke 2021: Staatstheater Kassel: Rebekka Kricheldorf: Der goldene Schwanz
(Video-Stream, kostenfrei)
„Souverän nimmt die Dramatikerin den Topos vom Sozialaufstieg durch Heirat auseinander, um mit hintergründiger Diskursfitness heutige Rollenmodelle und Lebensentwürfe auf den Prüfstand zu stellen. Dabei bleibt kein Klischee unzertrümmert – und kein blinder Fleck unbehelligt.“ (Jurorin Christine Wahl)


27., 28., 29., 30.5.2021 / ganztags / Theater Freiburg: International Screen Dance Festival
(Video- und Live-Streams, teilweise kostenfrei)
Die Tanzsparte des Theaters Freiburg widmet sich der Beziehung zwischen Tanz und Kamera. In der zweiten Ausgabe des Festivals wird im Rahmen von Online-Screenings eine Vielzahl an Videotänzen nationaler und internationaler Choreografen präsentiert und die Formenvielfalt dieser facettenreichen und inzwischen weltweit boomenden Kunstform skizziert.
 

27.5.2021 / 18 Uhr / Theater Magdeburg: Fabrice Melquiot: Die Zertrennlichen
(Video-Stream, kostenfrei, online für 24 Stunden)
Der Regisseur Valentin Kleinschmidt hat das Jugendstück in einen Film umgesetzt, der im Inneren des fast leeren Theaters Magdeburg spielt. Während Melquiots Figuren mit ihrer Freundschaft kulturelle Schranken, Zeit und Raum überwinden, erzählt das Theater als Kulisse von der Magie besonderer Orte, in denen Dinge möglich sind, die in unserer Welt da draußen noch auf ihre Erfüllung warten.


27.5.2021 / 8 bis 17 Uhr abrufbar / Thalia Theater / Thomas Köck: Paradies fluten/hungern/spielen
(Video-Stream, Tickets Schulklassenstream: 49 Euro)
Christopher Rüping inszeniert mit "Paradies", eine verdichtete Version von Thomas Köcks kompletter "Klimatrilogie".

 


28., 29.5., und 3., 4., 5.6.2021 / 20.15 Uhr / 30.5. und 6.6.2021 / 18 Uhr / Lichthof Theater Hamburg: Helge Schmidt und Team: Tax For Free – Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich
(Video-Stream, Tickets: 5 bis 20 Euro)
Der Stadtstaat Hamburg fordert 2016 von der Privatbank M.M. Warburg & Co. 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen. In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin „Panorama“) und seinen Kollegen hinterfragt das Stück am Beispiel der Verwicklungen des heutigen SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.  


28.5.2021 / 19.30 Uhr / Maxim Gorki Theater BerlinWillam Shakespeare: Hamlet
(Video on demand, Tickets 3 bis 10 Euro, 24 Stunden online)
Christian Weise erzählt den Stoff mit Mitteln des Stummfilms, der Stand-up-Comedy, des Puppentheaters, Musicals, Dramas, Hollywood-Films etc. Seine Fassung spielt „direkt in der Gegenwart des Maxim Gorki Theaters, in dem Akteurinnen und Akteure aus Damaskus, New York, Magdeburg oder eben (Ost-)Berlin zusammen an einer möglichst coolen 'Hamlet'-Variante stricken und dabei von Geistern der Vergangenheit heimgesucht werden", heißt es im „Tagesspiegel“.



28.5., 15.6.2021 / 18 Uhr / Staatsballett Berlin: Sharon Eyal: Strong
(Video-on-Demand, kostenfrei, online jeweils für 24 Stunden)
„Als vibrierende Experimente an der Grenze zwischen Präzision und vermeintlichem Exzess sind Sharon Eyals Choreographien zu beschreiben“, teilt das Staatsballett mit. Aufzeichnung vom 8. Dezember 2019.
 

28.5.2021 / 18 Uhr / Junges Staatstheater Braunschweig: Isola
(Video-Stream, kostenfrei)
Während des Lockdowns haben sich zwölf Jugendliche des Braunschweiger Kinder- und Jugendchors Belcanto digital getroffen, Texte geschrieben und eine Playlist dieser Zeit erstellt. Daraus entstanden ist eine Revue, die als Videokonferenz ihre Premiere feiern wird. Ein Projekt von Iris Kleinschmidt und Mike Garling.


28.5.2021 / 18 Uhr / 29.5.2021 / ganztags / Mülheimer Theatertage: Stücke 2021: Schauspielhaus Wien: Ewe Benbenek Tragödienbastard
(Video-Stream, kostenfrei)
„In der Uraufführung ist ein Frauentrio unterwegs, das hinter Masken und wie in Trance spricht. Irgendwann fallen die Masken und dann kann es passieren, dass die junge Frau Wörter in den Mund nimmt, die ihre Eltern nicht mal zu denken wagen.“ (Juror Jürgen Berger)


29.5.2021 / 19.30 Uhr / Schauspielhaus Bochum: Knut Hamsun: Mysterien
(Live-Steam, Tickets: 5 bis 50 Euro)
Knut Hamsuns Roman „Mysterien“ (1892), dem bekannteren Roman „Hunger“ folgend, dient als Vorlage, Schauspielhaus-Intendant Johan Simons wagt die künstlerische Auseinandersetzung unter Beteiligung von Musiker*innen der Bochumer Symphoniker.


29.5.2021 / 18 Uhr / Schauspiel KölnJohn Steinbeck: Früchte des Zorns
(Live-Stream; Tickets: pay what you want, minimal 1 Euro)
Die Dekonstruktion des amerikanischen Traums steht im Mittelpunkt des mit dem Pulitzerpreis gekrönten Romans von John Steinbeck. Regisseur Rafael Sanchez inszeniert diese Kölner Premiere auch für die Kamera und streamt die Vorstellung live, aufgedeckt werden sollen Zusammenhänge zwischen Wirtschaftskrise, Migrationsbewegung und Klimawandel. 



30.5.2021 / 19 Uhr / Residenztheater München: Georg Büchner: Leonce und Lena
(Video-on-Demand, Ticket: 10 Euro)
Die 2017er-Produktion des Theaters Basel wurde mit zwei Umbesetzungen von Hausregisseur Thom Luz nach München transferiert, die Süddeutsche Zeitung nannte sie „eine kluge Schule in der Akzeptanz des Unsinns“.


30.5.2021 / 18 Uhr / 4.6.2021 / 19.30 Uhr / Schlosstheater Moers: Love Songs
(Live-Stream, Tickets: 5 Euro)
Mit Songs aus 200 Jahren Musikgeschichte sowie Textfragmenten unterschiedlicher Genres untersuchen fünf Figuren und zwei Musiker das Protestpotential, das durch das Coronapolitik-bedingte Getrenntsein entsteht sowie die Sehnsucht nach Berührung und Berührtwerden, die wächst und wächst.



Bis 31.5.2021 / ganztags / Schauspielhaus Bochum: Sivan Ben Yishai: LIEBE/ Eine argumentative Übung
(Video-on-Demand, Tickets: 5 bis 50 Euro)
Ein Beziehungsdrama, das bei Comic-Held Popeye durchs Schlüsselloch blickt – aus der Perspektive seiner oft übersehenen Freundin Olivia Öl. Sie wird zur Hauptfigur und schafft einen Reflexionsraum für Männer und Frauen, der nur scheinbar eine private Geschichte erzählt. Inszeniert wird das Stück von Zita Gustav Wende als Monolog für die Schauspielerin Jele Brückner.


Bis 31.5.2021 / ganztags / Schauspielhaus Bochum: Sibylle Berg: Viel gut essen
(Video-on-Demand, Tickets: 5 bis 50 Euro)
Die Nerven liegen blank: Homo-Ehe, Migration, Bio-Gemüse, Feminismus – Reizthemen, die nicht nur die Stammtische und Internetforen zum Erbeben bringen. Auf der einen Seite die Mahnungen der politisch Korrekten, auf der anderen der Widerspruch: „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.“ In dieser Gemengelage eines ständigen „Empört euch!“ tritt ein Mann heraus – oder besser: an den heimischen Herd – und lässt seinen Gedanken und Worten freien Lauf.  Regie führt Anna Stiepani, es spielt Bernd Rademacher.


Bis 1.6.2021 / ganztags / Staatstheater Karlsruhe: Giacomo Puccini: Gianni Schichi
(Premieren-Live-Stream, kostenfrei, anschließend Video-on-Demand, Tickets: 9 bis 22,50 Euro)
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln. Musikalische Leitung: Johannes Willig, Regie: Anja Kühnhold.


2., 18.6.2021 / 19.30 Uhr / Theater Oberhausen: Innen.Nacht – Geschichten aus der Höhle
(Video-Stream, Tickets: 5 bis 25 Euro)
Regisseur Bert Zander begibt sich auf die Suche nach einer Erzählform, die Theater auch in kontaktlosen Zeiten sinnlich erfahrbar machen soll. Auf der großen Bühne finden Erzählende wie die Schatten im Höhlengleichnis des Platon als Projektionen zueinander. Begleitet werden sie dabei von Musiker Martin Engelbach, während die Kamera die Online-Zuschauer live mitnimmt – in diese Höhle der Geschichten. Mit Texten von Edouard Louis, Lahya Aukongo, Ulla Hahn, Daniel Schreiber und anderen.


Bis 6.6.2021 / ganztags / Salzburger Landestheater: Reginaldo Oliveira: Anna Karenina
(Video-Stream, Tickets: 9 Euro)
Ballettdirektor Reginaldo Oliveira stellt ein großes und vielschichtiges Frauenschicksal ins Zentrum seiner neuen Choreografie.


8.6.2021 / 18 Uhr / Staatsballett Berlin: Patrice Bart nach Lew Iwanow und Marius Petipa: Schwanensee
(Video-on-Demand, kostenfrei, online jeweils für 24 Stunden)
Musik von Peter I. Tschaikowsky. Musikalische Leitung: Daniel Barenboim. Aufzeichnung vom 16. Januar 1998.


Bis 11.6.2021 / ganztags / Schauspiel Frankfurt: Nuran David Calis: NSU 2.0: Der Film
(Video-on-Demand, Tickets: 5, 10, 20 Euro)
Wieviel Vertrauen können wir noch in die Behörden und Institutionen setzen, die uns vor Terror schützen sollen? Was wird von den Verantwortlichen unternommen? Der Film- und Theatermacher Nuran David Calis hat zu diesen Fragen mit seinem Team in Frankfurt recherchiert und dabei vor allem die Verbindungen des NSU mit dem NSU 2.0 und den rechtsextremen Terroranschlägen in Hanau und Kassel ins Visier genommen. Die filmische Umsetzung der Bühnenproduktion ist laut Theaterangaben „eine semi-dokumentarische, künstlerische Auseinandersetzung mit einer Bedrohung, die längst nicht mehr nur an den Rändern der Gesellschaft zu verorten ist – wenn sie das jemals war.“


Bis 18.6.2021 / Ruhrfestspiele Recklinghausen
(Video-, Live-, Zoom-Streams, einige kostenfrei)
Trotz Corona: einiges los im digitalen Festspielehaus.


Bis 30.6.2021 / Theater Kiel: Nino Haratischwili: Z
(Video-Stream, Tickets: 6 Euro)
Nino Haratischwilis Theaterstück gibt der »Generation Z« – also den Menschen, die in den Jahren zwischen 1995 und 2010 geboren wurden – eine Stimme und nimmt die Zukunftsängste und Hoffnungen dieser Generation in den Fokus. Die Schauspieler Tiffany Köberich, Maximilian Herzogenrath und Tristan Steeg sowie Kostümassistentin Theresa Dettmann haben das Stück in eigener Initiative und als Ensembleprojekt in einen Theaterfilm verwandelt, den sie nachts im leeren Schauspielhaus in nur einer durchgehenden Aufnahme gedreht haben.
 

Bis 1.7.2021 / ganztags / Landestheater Niederbayern: Johann Wolfgang von Goethe: Urfaust
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Anders als in „Faust. Der Tragödie erster Teil“ ist diese Version ganz vom Zeitalter des Sturm und Drang geprägt: in der Sprache ungeschliffener und kräftiger, die Handlung mehr auf die Liebesgeschichte eines jungen Intellektuellen fokussiert und weniger auf das metaphysische Menschheitsdrama zwischen Himmel und Hölle. Inszenierung: Peter Oberdorf.
 

Bis 1.7.2021 / ganztags / Landestheater Niederbayern: Johann Strauss: Die Fledermaus
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Das Landestheater Niederbayern präsentiert die Operette in Wienerischer Kaffeehausatmosphäre in einer Fassung für Klavier und Streichquartett. Musikalische Leitung: Basil H. E. Coleman. Inszenierung: Stefan Tilch.


Bis 1.7.2021 / ganztags / Landestheater Niederbayern: Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Musikalische Leitung: Basil H. E. Coleman, Inszenierung: Christiane Piegger.


Bis 2.7.2021 / ganztags / Schauspiel Köln: Ewald Palmetshofer nach Christopher Marlowe: Edward II. Die Liebe bin ich
(Video on demand, Tickets ab 1 Euro)
Die Regisseurin Pınar Karabulut inszeniert das Bühnenstück als sechsteilige Miniserie. Autor Ewald Palmetshofer verlegt dafür die Konflikte der handelnden politischen Persönlichkeiten ins Private, so dass Sehnsucht und persönliches Glück kämpfen gegen Verantwortung und Machtinteressen.
Während des Streams können englische Untertitel ausgewählt werden.


Bis 1.7.2021 / ganztags / Landestheater Niederbayern: Giacomo Puccini: Madama Butterfly
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Mit großem Einfühlungsvermögen zeichnet der Komponist das Portrait einer bedingungslos liebenden Frau zwischen Traum und Sehnsucht, Hoffnung und Enttäuschung, Liebe und Verzweiflung. Musikalische Leitung: Basil H. E. Coleman, Inszenierung & Choreografie: Jonathan Lunn & Amir Hosseinpour.


Bis 4.7.2021 / ganztags / Theater Krefeld und Mönchengladbach: Kobie van Rensburg: The Plague
(Video-on-Demand, Tickets: 10 Euro)
Ein Pasticcio ist zu erleben, eine Musiktheaterform der Barockzeit, in der Ouvertüren, Arien, Duette und Ensembles zu einem neuen Werk zusammengestellt werden. Hier sind es 28 Stücke, hauptsächlich von Henry Purcell, dazu je ein Werk von Thomas Ravenscroft und Pelham Humfrey. Das Sängerensemble wird im Bluescreen-Verfahren gefilmt und digital in ein Phantasie-England des 17. Jahrhunderts transferiert. Erzählt wird in Schwarz-Weiß-Bildern eine Pest-Geschichte von Angst, Sehnsucht, Trauer und Hoffnung, gespickt mit schwarzem Humor.


Bis 11.7.2021 / ganztags / Landestheater Linz: Alice im Wunderland
(Video-on-Demand, Tickets: 0 bis 10 Euro)
Die Neugier führt Alice in eine verrückte Welt: Mäuse rappen, Katzen grinsen und Eier singen – und dann ist da noch die Nichtgeburtstagsfeier der Herzkönigin. Wird Alice ihren Weg nach Hause finden? Inszenierung: Nele Neitzke. Für alle ab sechs Jahren.


Bis 11.7.2021 / ganztags / Landestheater Linz: Faust Short Cuts
(Video-on-Demand, Tickets: 0 bis 10 Euro)
Aus Protest besetzt der junge Fritz (Friedrich Eidenberger)  das Theater und erzählt und spielt den Klassiker aus eigenem Erleben nach. „Für innovative Formate, die über die Bühnen hinausgehen“ wurde die Online-Version der Inszenierung mit dem Spezialpreis der „STELLA*21“-Jury ausgezeichnet, eine Initiative der ASSITEJ Austria. Konzept und Inszenierung: Nele Neitzke. Für alle ab 13 Jahren.


Bis 4.7.2021 / ganztägig / Dresdner Semperoper: Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Für die Aufzeichnung mit unter anderem René Pape, Klaus Florian Vogt und Nikola Hillebrand steht Kapellmeister Christoph Gedschold am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Regisseur und Gärtnerplatztheater-Intendant Josef E. Köpplinger deutet als Coming-of-Age-Story. Unterstützt von den Bildern des Bühnenbildners Walter Vogelweider.


Bis 31.7.2021 / Theater Koblenz: Wilhelm Jacoby und Carl Laufs: Pension Schöller
(Video-Stream, Tickets: 9 Euro)
Die Inszenierung von Christian Schlüter des vor 130 Jahre uraufgeführten Komödienklassikers wurde den aktuellen behördlichen Vorgaben entsprechend adaptiert und für den Online-Spielplan aufgezeichnet.


Bis 8.8.2021 / ganztags / Theater Koblenz: Martin Crimp: Auf dem Land
 (Video-on-Demand, Tickets: 9 Euro)
Eines Abends steht Richard in der Tür seines abgeschiedenen Hauses, auf seinen Armen eine bewusstlose Frau. Am Straßenrand habe er sie entdeckt, erzählt er seiner Frau, und aus ärztlicher Beistandspflicht mitgenommen. Nach und nach stellt sich jedoch heraus, dass diese Frau seit Langem seine Geliebte ist … Regie: Caro Thum


Bis 17.10.2021 / ganztags / Deutsche Oper am Rhein: Boris Blacher: Romeo und Julia
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Unter der musikalischen Leitung von Christoph Stöcker wurde die Kammeroper aus sechs Kameraperspektiven im Theater Duisburg aufgezeichnet. Regisseur ist Manuel Schmitt. In deutscher Sprache, mit englischen, französischen und deutschen Untertiteln und zusätzlich automatischer Übersetzungen in mehr als hundert andere Sprachen.


Bis auf Weiteres / ganztags / Horns Erben Leipzig: Theater Adolf Südknecht: Adolf Südknecht macht rüber!
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Das Theater stellt vor dem Hintergrund der heraufziehenden deutsch-deutschen Teilung seine Titelfigur vor die Zerreißprobe: Flucht versus Zukunftslosigkeit. Die Theaterserie wird in Leipzig seit 2012 gespielt. Die neue Episode wurde live von einem Dutzend Kameras aufgezeichnet – in kleiner Besetzung, ohne Zuschauer und in einem Rutsch durchimprovisiert.


Bis auf Weiteres / ganztags / Nationaltheater Mannheim: Jean-Philippe Rameau: Hippolyte et Aricie
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Als Vorlage für sein Erstlingswerk hat Rameu die „Phädra“-Tragödie Racines gewählt. Regisseur Lorenzo Fioroni will dem revolutionären Genie Rameaus nachspüren und der Oper gemeinsam mit dem Barockspezialisten Bernhard Forck zur (nachgeholten) Mannheimer Erstaufführung verhelfen.


Bis auf Weiteres / ganztags / Münchner Volkstheater: Spielzeit
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Regiestudierende der HFF München haben eine Webserie entwickelt und diese mit dem Ensemble des Münchner Volkstheaters umgesetzt. Arthur Schnitzers „Reigen“, der vor fast 100 Jahren in Berlin uraufgeführt wurde, bildet die Vorlage für kurze, pointierte Szenen, die Einblicke in den Theateralltag und Probenwahnsinn in einer besonderen Zeit geben. Gezeigt wird der Versuch, Kunst zu produzieren während einer Pandemie.
 

Bis auf Weiteres / ganztags / Staatstheater Cottbus: Antigone Neuropa
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Die Uraufführung des polnisch-luxemburgischen Regisseurs Filip Markiewicz und der Schauspieldirektorin des Staatstheaters, Ruth Heynen, feierte 2020 in Kooperation mit dem Lausitz Festival im Hangar 5 auf dem Flugplatz Cottbus Premiere. Schauspiel, Tanz, Musik, Gesang und Videokunst sollen in der Video-Aufzeichnung zu einer sinnlichen Performance verschmelzen. Es  kommen Texte von Sophokles, Seamus Heaney, Judith Butler, Hannah Arendt, Luce Irigaray, Slavoj Žižek und des Regisseurs zu Gehör.


Bis auf Weiteres / ganztags / Landestheater Niederbayern: Rainer Werner Fassbinder: In einem Jahr mit 13 Monden
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Der Film, der als Bühnenfassung am Landestheater Niederbayern zu sehen war, kommt nun wieder als Theaterfilm zum Publikum. Er lässt sich sowohl als eine Abrechnung mit dem von Geldgeschäften beherrschten Großstadt-Milieu verstehen, wie auch als eine Verarbeitung einer privaten Tragödie: Fassbinders Freund nahm sich das Leben, nachdem der Filmemacher sich von ihm trennen wollte. Regie: Claus Tröger.


Bis auf Weiteres / ganztägig / Theater Krefeld MönchengladbachBeuys' Küche
(Video-Stream, kostenfrei)
Joseph Beuys kam 1921 in Krefeld zur Welt. Mit „Beuys‘ Küche” konzipiert Regisseur und Theatererforscher Sebastian Blasius einen Theaterabend, der sich mit Beuys‘ Wirken auseinandersetzt. Eine unterhaltsam-herausfordernde Inszenierung.
 

Bis auf Weiteres: / ganztags / Landestheater Niederbayern: Jean Genet: Die Zofen
(Video-on-Demand, kostenfrei)
2014 endete mit dem Auszug des Landestheaters Niederbayern nach über 170 Jahren die Theatertradition im Landshuter Bernlochner-Komplex, dem 1841 in Betrieb genommenen Theater. Nach fast sieben Jahren Abwesenheit eroberten die Künstler des Landestheaters nun das Gebäude für wenige Tage zurück und drehten darin die Aufzeichnung von Jean Genets modernem Klassiker. Inszenierung: Markus Bartl.


Bis auf Weiteres / ganztags / Utopia München: Cornel Franz und Markus Lehmann-Horn: Hotel Giesing – der Film
(Video-on-Demand, kostenfrei)   
Ein Singspiel, das im Herbst 2020 zweimal aufgeführt wurde. Doch dann kam der Lockdown und seine Schließungen. Deshalb ist der Film entstanden, ein bearbeiteter Mitschnitt der Uraufführung.


Bis auf Weiteres / ganztägig / Schaubühne Lindenfels Leipzig: Brodsky ... Ferngespräche
(Video-Stream, kostenfrei)
Neun Gedichte von Joseph Brodsky, verfilmt in neun Kapiteln mit einer Performerin, einem Musiker und einem Schauspieler in der Regie von René Reinhardt und Thadeusz Tischbein. Die neun Folgen werden im Februar immer donnerstags im Wochenrhythmus veröffentlicht und bleiben online.


Bis auf Weiteres / ganztägig / Theater Total Bochum: Der Weg riecht nach Frühling
(Video on demand, kostenfrei)
Eine Performance nach „Siddhartha” von Hermann Hesse. 


Bis auf Weiteres / Theater Osnabrück: Dominique Schnizer: Tödliche Entscheidung
(Video on demand, drei Folgen für 10€)
Die Theater-Web-Serie setzt sich im Format Ermittlungsthriller mit Fragen der Schuld auseinander und hinterfragt die Beweggründe seiner Figuren. Während des Live-Streams der Premiere hatte das Publikum die Möglichkeit, per Abstimmung via Internet direkten Einfluss auf den Verlauf der Handlung zu nehmen.


Bis auf Weiteres / Theater Osnabrück: Wolfram Lotz: Einige Nachrichten an das All
(Video on demand, kostenfrei)
Nach der Corona-bedingten Absage der Inszenierung schicken die Figuren des Stückes jetzt aus dem digitalen Universum ihre Nachrichten an das All. Ein Experiment im dezentralen Proben und Produzieren, vom künstlerischen Team selbst erdacht und realisiert – in der eigenen Wohnung, an öffentlichen Orten, in und um Osnabrück.
 

Bis auf Weiteres / Oper Halle: Mein Staat als Freund und Geliebte
(Video-Stream, kostenfrei)
Der Komponist und Aktionskünstler Johannes Kreidler schrieb diese Oper für Chor, Video, einen Schauspieler, einen dramatischen Tenor, Ballett, Orchester und Elektronik – angesichts des weltweit erstarkenden Nationalismus handelt es sich um eine Reflexion über Gemeinschaft, Massenbewegungen, Staatstheorien und Protest.


Bis auf Weiteres / Staatstheater Braunschweig: Gregor Zöllig: Tanzwärts!
(Video-Stream, kostenfrei) 
Virtual Edition: Gemeinsam einsam oder Im Innern das Draußen suchen. 
Sehr reizvoller Tanzfilm – unsere Kritik lesen sie hier: https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/wiedererwachte-lockdown-koerper


Bis auf Weiteres / Junge Ulmer Bühne: Johann Wolfgang von Goethe: Faust
(Video on demand, Ticket: 5 Euro)
Der Arbeitskreis Junges Theater Baden-Württemberg präsentiert mit der Website theater-stream.de die Möglichkeit, einige Angebote der regionalen Bühnen online zu schauen. Initiiert und organisiert von der Jungen Ulmer Bühne präsentieren 13 baden-württembergische Theater, vom Staatstheater bis zu Bühnen der freien Szene, Live-Streams und Theaterfilme on Demand, die exklusiv für diese Plattform produziert werden und vor allem für den Einsatz im schulischen Rahmen geeignet sein sollen. Gestartet wird mit der verfilmten „Faust“-Inszenierung von Sina Baajour – ab 15 Jahren.


Bis auf Weiteres / NDR Radiophilharmonie: Peer Gynt: Solveigs Lied
(Video-Stream, kostenfrei)
Corinna Harfouch schlüpft in dieser Videoproduktion der NDR Radiophilharmonie in die Rolle der Solveig und stellt in ihrem Monolog die Perspektive einer liebenden Frau auf einen zerrütteten Charakter in den Mittelpunkt. Ihre melancholischen Betrachtungen sind eingebettet in die musikalischen Sätze der Peer-Gynt-Suiten von Edvard Grieg. Gespielt von der NDR Radiophilharmonie unter Leitung von Hossein Pishkar.
 

Bis auf Weiteres / ganztags / Landestheater Detmold: E. T. A. Hoffmann: Der Sandmann
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Die Inszenierung der Geschichte des Studenten Nathanael, der als Erwachsener von verdrängt geglaubten Kindheitserinnerungen heimgesucht wird, hat Regisseur Benedikt Grubel im Grabbe-Haus herausgebracht, nun wurde sie auf der großen Bühne des Landestheaters verfilmt.


Bis auf Weiteres / Junge Ulmer Bühne: Odysseus – frei nach Homer
(Video on demand, Ticket: 5 Euro)
Mit einem Audi 80 ausgestattet und einem Schauspieler und einer Schauspielerin besetzt, drehte das Team um Regisseurin Sina Baajour für alle ab zehn Jahren ein Roadmovie im Theaterlager. Die Teppiche werden zum „Ort des Versprechens nach dem Paradiese“, das Hochregal zur Südspitze der Peleponnes und dem Platz der Winde, das blutige Kriegstreiben zum kurzen Figurentheater mit Playmobilfiguren …


Bis auf Weiteres / ganztägig / Dresden Frankfurt Dance Company: #Alterego / Ich bin deutscher Expressionismus
(Videos in demand, kostenfrei)
Eine Reihe von 15 künstlerischen Kurzvideos, die während des Lockdowns von den Tänzern selbst konzipiert und zu Hause umgesetzt wurden.


Noch bis 12.3.2021 / ganztägig / Berliner Festspiele: Berliner Theatertreffen: Schauspielhaus Zürich: Der Mensch erscheint im Holozän
(Video on demand, kostenfrei)
Ein „Visual Poem“ von Alexander Giesche nach der Erzählung von Max Frisch.


Bis 5.6.2021 / ganztags / Deutsche Oper am Rhein: Demis Volpi:  A simple piece
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Mit dem Düsseldorfer Filmemacher Ralph Goertz hat Demis Volpi, Direktor und Chefchoreograph des Ballett am Rhein, sein Stück als Choreographie für Tänzer und Kamera neu entwickelt. Es ist die erste zeitgenössische Choreographie, die auf der Streamingplattform Operavison zu sehen ist.


Bis 25.6.2021 / ganztägig / Oper Frankfurt: Peter I. Tschaikowski: Nur wer die Sehnsucht kennt
(Video-on-Demand, kostenfrei)
In der von Christof Loy entwickelten Inszenierung ist eine Auswahl an Liedern zu erleben, die durch kurze Klavier- und Kammermusikwerke ergänzt wird.


Bis 31.07.2020 / Theater Koblenz: Richard Wagner: Die Walküre, 1.Akt 
(Stream, Ticket ab 5 €)
Konzertante, reduzierte Version unter Beachtung der aktuell geltenden Bestimmungen. Mit vier Kameras wurde dieses Opernkonzentrat für Klavier, Pauke und Violoncello aufgezeichnet. Hier gibt es weitere Streams vom Theater Koblenz.


Bis 31.07.2020 / Theater Koblenz: Steffen Fuchs: Nicht mit dir und nicht ohne dich
(Video-Stream, Ticket ab 9€)
Steffen Fuchs choreographiert coronagemäß 15 Soli für 15 Tänzer – zur Musik von Johann Sebastian Bach: Stephanie Zimmer spielt die „Goldberg-Variationen" in der Version für Harfe. Hier gibt es weitere Streams vom Theater Koblenz.


Bis 31.7.2021 / ganztägig / Theater Koblenz: Richard Strauss: Der Rosenkavalier (Ausschnitte)
(Video on demand, Tickets: 9 Euro)
Monica Mascus, Haruna Yamazaki und Hana Lee präsentieren eine knappe Stunde musikalischer Höhepunkte aus Richard Strauss‘ Werk und kehren damit in ihre Rollen als Feldmarschallin, Octavian und Sophie aus der 2017er-Inszenierung am Theater Koblenz zurück. Eigens für die Online-Produktion wurde eine kammermusikalische Fassung für zwei Klaviere, Celesta und Harfe gefertigt.


 

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