Stream-Planer: Wer streamt was?

Von Ulrike Kolter am 26.02.2021 • Bild: Unsplash
Das Bild zeigt: Theater gucken vom Sofa – mit unserer Streaming-Liste

Welche Streaming-Angebote im deutschsprachigen Theater gibt es? Nutzen Sie unsere täglich aktualisierte Liste und schauen Sie Theater daheim! #stayathome  – solange es eben sein muss. Die Liste ist, ausgehend vom aktuellen Datum, nach unten in Richtung Zukunft sortiert. Vergangene Streaming-Angebote, die online noch abrufbar sind, finden Sie hier archiviert



26.2.2021 / 18.30 Uhr / 26.3.2021 / 18.30 Uhr / Maxim Gorki Theater Berlin: Lola Arias: Futureland
(Video-Stream, kostenfrei, online für 24 Stunden)
Science-Fiction-Dokumentartheaterstück mit Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren, die allein aus Afghanistan, Syrien, Somalia, Guinea, Bangladesch nach Deutschland gekommen sind.


26.3., 31.3., 1.4., 3.4.2021 / 20 Uhr / Theater Rampe Stuttgart: E. L. Karhu: Princess Hamlet
(Video-Stream, Tickets: 1 Euro)
Digitale Theater-Serie, an jedem Aufführungstag eine neue Folge. Regie: Marie Bues und Niko Eleftheriadis.


26., 27.2.2021 / 20.15 Uhr / 28.2.2021 / 13 Uhr / Lichthof Theater Hamburg: Jasmine Fan: Mudra – Von spirituellen Welten bis zur Konsumgesellschaft, vom Sakralen bis zum Profanen
(Live-Stream, Tickets: 5 bis 20 Euro)
Die Choreografin, Videokünstlerin und Tänzerin Jasmine Fan untersucht mit den beiden Tänzerinnen Isabella Boldt und Ying Yun Chen die symbolträchtigen Handgesten aus dem Hinduismus und Buddhismus und verfolgt ihre Bedeutungsentwicklung bis in den modernen Alltag hinein an Beispielen wie den Hongkong-Protesten oder der Verwendung von Emojis in der digitalen Kommunikation.


Bis 26.2.2021 / Schauspiel Wuppertal: Schulstreaming Woche: Robin Hood und Café Populaire
(Video-on-Demand, Tickets: 12 Euro pro Klasse oder Kurs)
Der Stream kann zu einem frei wählbaren Zeitpunkt innerhalb der Schulstreamingwoche geschaut werden. Ab der 1. Klasse eignet sich „Robin Hood“ von Henner Kallmeyer, für die Klassen 10 bis 13 wird „Café Populaire“ von Nora Abdel-Maksoud angeboten. Die Streams können im Präsenzunterricht, im Split-Modell sowie im Homeschooling genutzt werden. 


26.2.2021 / 19.30 Uhr / Brecht-Festival 2021: Staatstheater Augsburg: Heiner Müller: Medeamaterial
(Live-Stream-Premiere, Tickets: 7 bis 22 Euro) 
Die künstlerischen Leiter des Augsburger Brechtfestivals, Tom Kühnel und Jürgen Kuttner, führen beim diesjährigen Festival-Beitrag des Staatstheaters auch Regie.


26.2.2021 / 19.30 Uhr / Landestheater Niederösterreich: Evy Schubert: Ghandi – der schmale Grat
(Video-Stream, kostenfrei, online bis 28.2.2021, 19.30 Uhr)
Die Regisseurin und Dramaturgin Evy Schubert folgt mit Ensemblemitglied Bettina Kerl den Spuren Gandhis als Symbolfigur für den politischen Kampf. Die Inszenierung wurde als Klassenzimmertheater entworfen und extra für den Stream von Johannes Hammel neu aufgenommen.


26.2.2021 / 20 Uhr / Cocoondance: Junior Company Bonn: Sound & Vision 
(Video-Stream-Premiere, Ticket/Spende: 2 Euro, Wiederholung am 27.2.2021, 18 Uhr)
Die Auseinandersetzung des zeitgenössischen Kölner Komponisten Jörg Ritzenhoff mit Kompositionen Beethovens bildet die Grundlage für die siebte Produktion der Bonner Junior Company. Mittels Sampling, Remix, Loop etc. konfrontiert Ritzenhoff das klassische Werk mit den Beats und Moves von heute. Das Gefühl von Aufbruch soll sich ebenso in den Bewegungen des Ensembles ausdrücken, das aus rund 30 Mitgliedern zwischen neun und 20 Jahren besteht.


26.2.2021 / 20 Uhr / Theater Freiburg: Henrik Ibsen: Hedda Gabler
(Live-Stream-Premiere, Tickets: 3 bis 15 Euro, drei Tage online als Video-on-Demand)  
In Ibsens Klassiker begegnet das Publikum einer Frau im Widerspruch mit ihren Wünschen und ihrer Weiblichkeit. Regie: Lydia Bunk. Im Anschluss: Nachgespräch auf Zoom mit Rüdiger Bering, Chefdramaturg am Theater Freiburg.


26.2.2021 / 21 Uhr / Nationaltheater Mannheim: Annemarie Brüntjen und Matthias Breitenbach: Plant Session No. 2
(Live-Stream, kostenlos)
Ein konzertanter Theaterabend für die Büropflanzen des Mannheimer Nationaltheaters. Sie dürfen in den leeren Zuschauerreihen Platz nehmen…


26.2.2021 / 19 Uhr / Volksbühne Berlin: Eugene O’Neill: Mourning becomes Electra (Trauer muss Elektra tragen)
(Video-Stream, Tickets 5 bis 15 Euro)
Ein Desillusionist des American Way of Life übersetzt die Atriden-Saga in eine Soap im historischen Gewand des späten 19. Jahrhunderts. In der Inszenierung von Pınar Karabulut ist Paula Kober in der Titelrolle zu sehen.­­­


26.2.2021 und 12.3.2021 / jeweils 20 Uhr / Theater der Jungen Welt Leipzig: Challenge accepted: Jana Zöll: Ich bin
(Live als Zoom-Videokonferenz, Tickets: 3 Euro)
Im Rahmen der Spielzeitreihe „Challenge accepted!“ beschäftigt sich Jana Zöll – Performerin, Schauspielerin, Tänzerin, Autorin und Inklusionsberaterin – in der interaktiven Performance mit den Themen Körper, Identität und Selbst- und Fremdzuschreibungen. Für alle ab 16 Jahren.


26.2.2021 / 19:30 Uhr / Theater Hof: Georg Kaiser: Kanzlist Krehler
(Stream kostenfrei bis 28.2.2021)
Regisseur Reinhardt Friese und Ausstatterin Annette Mahlendorf haben das expressionistische Sprachfeuerwerk dieser selten gespielten, wiederentdeckten Tragikomödie optisch in eine klare, überwältigend strahlende Farbstruktur eingebettet.


26.2., 27.2.2021 sowie 6., 13., 20., 26.3.2021 / 20 Uhr / Schauspiel Leipzig: Alexandra Pâzgu: Fluss, stromaufwärts
(Video-Stream, Tickets: 3 und 5 Euro, online für 24 Stunden)
Preisträgerstück des „Exil-DramatikerInnenpreises“ 2018: Ein Kammerspiel, das sich mit Grenzgängen zwischen Nationen, Generationen sowie Realität und Utopie auseinandersetzt. Regie: Gordon Kämmerer.


27.2.2021 / 16 Uhr / Theater Junge Generation Dresden: Abflug Terminal Sofa
(Live-Stream via Zoom, kostenfrei)

Vorstellung mit Übersetzung in Gebärdensprache für Erwachsene und Familien mit Kindern ab 8 Jahren. Die Dolmetscher sind immer gut im Bild zu sehen, wenn Schauspieler und Puppenspieler ihre eigenen Abenteuergeschichten erzählen und zeigen: im eiskalten Norden in Lappland, in einem blauen Haus in Mexiko und bei einer Schnitzeljagd zu einem geheimen Ort. 


27.2.2021 / 19.30 Uhr / Staatsoper Hannover: Marco Goecke: Der Liebhaber 
(Live-Stream-Premiere, kostenlos, 30 Tage online als Video-on-Demand) 
Die Ballett-Uraufführung basiert auf dem gleichnamigen Buch der französischen Autorin Marguerite Duras, in dem sie von der Amour fou einer Fünfzehnjährigen mit einem zwölf Jahre älteren Mann erzählt. 


27.2.2021 / 20 Uhr / Theater Freiburg: Kathrin Feldhaus, Hannah Ganter, Michael Kaiser, Margarethe Mehring-Fuchs: Auf Klingel – Texte zum Berufsalltag und Leben von Pflegenden
(Live-Stream, Tickets: 3 bis 15 Euro, drei Tage online als Video-on-Demand)  
Erstausstrahlung. Lecture Perfomance mit und über Pflegekräfte aus Baden-Württemberg. Im Anschluss: Nachgespräch auf Zoom mit dem Produktionsteam.


27.2.2021 / 15 Uhr / Junges Theater Bonn: Astrid Lindgren: Ronja Räubertochter
(Live-Stream, Tickets: 7,95 bis 120 Euro)
Im Jubiläumsjahr zum 50. Geburtstag des Junge Theaters Bonn wird „Ronja“ nun zum fünften Mal neu inszeniert. Inszenierung: Bernard Niemeyer.


27.2.2021 / 19.30 Uhr / Maxim Gorki Theater Berlin: Daniil Charms: Elizaveta Bam
(Video-Stream, kostenfrei, online für 24 Stunden)
Regisseur Christian Weise befragt mit dem Exil-Ensemble den Text des absurden Theaters: Wenn die herrschende Ideologie absolute Gleichförmigkeit verlangt, wie kann oberflächliches Geplapper zum Instrument der Kritik werden?


27.2.2021 / 19.30 Uhr / Schauspiel Hannover: Wajdi Mouawad: Im Herzen tickt eine Bombe
(Live-Stream per Zoom, Tickets: 5 Euro)
Schauspieler Nicolas Matthews und Regisseurin Hannah Gehmacher erarbeiten den Text für die digitale Fassung neu. Die Zuschauer können im Anschluss an die Vorstellung mit dem Team über die Arbeit ins Gespräch kommen.


27.2.2021 / 20 Uhr / Opera Ballet Vlaanderen: Annelies Van Parys und Gaea Schoeters: Usher
(Live-Stream, Tickets: 10 Euro)
Kammeroper nach Debussys Edgar-Allan-Poe-Skizzen „La Chute de la maison Usher“ (1908-17). Der französische Regisseur Philippe Quesne, der sich laut Theaterangaben von amerikanischen Horrorfilmen aus den 1970er Jahren inspirieren ließ, führt bei dieser Neuinszenierung Regie. 


27.2.2021 / 11 bis 19.30 Uhr / Landestheater Detmold: Shakespeare kurz & bündig: Der Widerspenstigen Zähmung
(Video on demand, kostenfrei)
Das Ballettensemble des Landestheaters Detmold ist digital in einer Choreografie von Katharina Torwesten zu sehen.


27.2.2021 / 19.30 Uhr / Piccolo Teatro Haventheater Bremerhaven: Vince LiCata: SpaceXPat
(Live-Performance auf Zoom, kostenfrei)
Wie die Uraufführung des Stücks inszeniert Andy Jordan auch die deutschsprachige Erstaufführung des US-amerikanischen Stücks. Im Mittelpunkt stehen die Zoom-Gespräche des Astronauten Pat, der beschlossen hat, dass er genug hat von der Erde – ihrer Erwärmung, den Unruhen, der Pandemie und der Politik – und daher von seinem Job in einer Raumstation im Weltall nicht zurückkehren will.


27.2.2021 / 19 Uh / Studiobühne Köln: Analogtheater: Geister ungesehen – Ein deutsches Trauma
(Video-Stream, Tickets: 4 Euro)
Mit dem Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater 2020 ausgezeichnete Produktion des  Analogtheaters. Fiktionales Biopic über die düstere Geschichte der vorpommerschen Kleinstadt Demmin, die zum Ende des zweiten Weltkrieges durch einen Massensuizid traurige Berühmtheit erlangte.


27.2.2021 / 19.30 Uhr / Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München: wir.zusammen.allein.
(Live-Stream, kostenlos)
Projekt des 2. Jahrgangs im Studiengang Schauspiel, Leitung: Prof. Jochen Schölch. Die Beschreibung eines durchschnittlichen Politikeralltags ist die Ausgangssituation von Heckmanns’ Stück "Schieß doch, Kaufhaus!", auf dessen Grundlage sich das Produktionsteam mit der Frage auseinandersetzt: Schaffen wir es, trotz enormer Fliehkräfte, wie etwa der Globalisierung und der Migrationsbewegungen, den Zusammenhalt einer Gesellschaft aufrechtzuerhalten? Inszenierung, Choreographie und Bühne: Katja Wachter.


27., 28.2.2021 / 18 Uhr / Nationaltheater MannheimArthur Schnitzler: Fräulein Else
(Live-Performance auf Instagram, kostenfrei)
In die Titelrolle schlüpft auf dem Smartphone-Bildschirm Ensembleschauspielerin Vassilissa Reznikoff, live aus der Spielstätte Speicher 7, Regie führt Daniel Cremer. Reznikoff und Cremer sehen die Titelfigur „als stolze und eigenwillige junge Frau. Als feministische Pop-Ikone.“


28.2.2021 / 15 Uhr / 15.2.2021 / 10 Uhr / Junges Theater Bonn: Astrid Lindgren: Michel aus Lönneberga
(Live-Stream, Tickets: 7,95 bis 120 Euro)
Tristan Berger, Autor und Regisseur, hat verschiedene Episoden aus den Michel-Erzählungen als Grundlage für das Theaterstück benutzt und zu einer Geschichte verwoben. Im November 2019 wurde das Stück mit neuer Musik von Michael Barfuß erstmals in Bonn aufgeführt – für Zuschauer ab 5 Jahren.


28.2.2021 / 19 Uhr / Komische Oper Berlin: Erich Korngold: Die tote Stadt
(Stream-on-Demand, kostenfrei, ein Monat online)
Der kanadische Regisseur Robert Carsen gibt an der Seite des neuen Generalmusikdirektors Ainārs Rubiķis sein Debüt an der Komischen Oper. In den Hauptrollen sind die Amerikanerin Sara Jakubiak und Aleš Briscein zu erleben.


28.2.2021 / 4., 8., 23., 29., 30., 31.3.2021 / jeweils 20 Uhr / Theater Vorpommern: Borgtheater – Cyborg Performing Theater: Customerzombification 1 / Mein fremder Wille
(Live-Game-Theater, Tickets: 3 Euro)
Das Publikum hilft der Influencerin Alice, ihre Daten aus einer zentralen Datenbank zu löschen, währenddessen stellt eine künstliche Intelligenz die Aktivisten mit verschiedenen Hindernissen auf die Probe. Die weiterentwickelte Game-Engine Toto ist die Grundlage dieses Spiels, das den Zuschauern erlaubt, in eine Live-Performance einzugreifen. Inszenierung, Stückentwicklung und Game-Design: Rolf Kasteleiner.


28.2.2021 / 15.15 Uhr / Landestheater DetmoldGotthold Ephraim Lessing: Nathan der Weise (komplett)
(Video on demand, kostenfrei)
Filmische Lesung eines Plädoyers für Toleranz., Inszenierung Jan Steinbach.


25.2.2021 / 17 Uhr / Schauspiel Köln: Stefko Hanushevsky erzählt: Der große Diktator
(Video on demand, Tickets 1 bis 100 Euro)
Alle vier Teile der filmischen Bearbeitung sind zu sehen. Zu Beginn des Online-Streams am 25. Februar 2021 werden Regisseur Rafael Sanchez und Schauspieler Stefko Hanushevsky die Zuschauer in das Stück einführen. Das Publikum hat im Rahmen eines Live-Chats die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit beiden ins Gespräch zu kommen. 


27.2.2021 / 16 Uhr / Landestheater Detmold: Ritter Odilo oder der strenge Herr Winter
(Video on demand, kostenfrei)
Guta G. N. Rau hat das Stück über den Kampf gegen die Langeweile mit einfachen Mitteln für alle ab 5 Jahren inszeniert. Die Aufzeichnung der rund 50-minütigen Ritter-Klassenzimmer-Oper von Mareike Zimmermann mit Musik aus Henry Purcells „König Arthur“ erfolgte während des ersten Lockdowns 2020.


28.2.2021 / 15 Uhr / 15.2.2021 / 10 Uhr / Junges Theater Bonn: Myron Levoy / Rudolf Herfurtner: Geheime Freunde
(Live-Stream, Tickets: 7,95 bis 120 Euro)
Aufgrund des anhaltenden Erfolges des Stückes, das rund 60.000 Besucher in über 300 Vorstellungen gesehen haben, wurden die Rollen der Kinder schon zum vierten Mal neu besetzt. Die Inszenierung von Moritz Seibert hat im Mai 2020 ihren 10. Geburtstag gefeiert. Das Stück ist geeignet für Zuschauer ab 12 Jahren.


26.2.2021 / jeweils 19.30 Uhr / Schauspiel Köln: Ewald Palmetshofer nach Christopher Marlowe: Edward II. Die Liebe bin ich
(Video on demand, Tickets 1 bis 100 Euro)
Die Regisseurin Pınar Karabulut inszeniert das Bühnenstück als sechsteilige Miniserie. Autor Ewald Palmetshofer verlegt dafür die Konflikte der handelnden politischen Persönlichkeiten ins Private, so dass Sehnsucht und persönliches Glück kämpfen gegen Verantwortung und Machtinteressen. Am 12. Februar ist Kapitel 1 zu sehen („Einzug“), am 19. Februar Kapitel 2 („Salbung“) und am 26. Februar Kapitel 3 („Krönung“).


28.2.2021 / jeweils 16 Uhr / Schauspiel Köln: Wajdi Mouawad: Vögel
(Video on demand, Tickets 1 bis 100 Euro)
Eine moderne Version von Shakespeares „Romeo und Julia“, auf Hebräisch, Arabisch, Englisch und Deutsch erzählt und inszeniert von Stefan Bachmann. Zu Beginn des Online-Streams wird Dramaturgin Lea Goebel die Zuschauer in das Stück einführen. Während des Streams kann zwischen deutschen und englischen Untertiteln gewählt werden. 


26.2.2021 / 19.30 Uhr / Staatstheater Nürnberg: Philipp Löhle: Isola (UA)
(Video-Stream, kostenfrei)
Inszenierung von Jan Philipp Gloger als Theaterfilm von Sami Bill: Auf der Burg des Grafen Friedrich Wilhelm von Munk feiert man ausgelassen, als plötzlich einer der Gäste tot umfällt. Die Angst geht um. Draußen fordert das Unbekannte weitere Opfer. Nach der Filmvorstellung findet ein Nachgespräch statt, an dem man sich über den Chat beteiligen kann. 


26., 27., 28.2.2021 / jeweils 20 Uhr / Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste: Polymer DMT / Fang Yun Lo: Home Away From Home
(Online-Installation, kostenfrei)
Aus ihrer Performance haben die Künstler eine begehbare Online-Installation gefertigt, in mehreren Räumen trifft das Publikum auf verschiedene Arbeitsmigranten, die ihren Lebensweg, ihre Erfahrungen und Träume mit ihm teilen. An allen drei Abenden findet im Anschluss ein Publikumsgespräch statt.


27.2.2021 / 19.30 Uhr / Opernhaus Zürich: Bryan Arias, Craig Davidson, Juliano Nunes: Impulse
(Live-Stream, kostenfrei, als Video-on-Demand bis Ende April verfügbar)
Alle zwei Spielzeiten präsentiert sich das Junior Ballett mit einem eigenen Ballettabend, der in diesem Jahr aus drei Uraufführungen junger Choreografen besteht.


27.2.2021 / 19.30 Uhr / 7.3.2021 / 16 Uhr / 18., 26.3.2021 / 19.30 Uhr / 5.4.2021 / ganztägig / Schauspiel Köln: Ballet of Difference: Gymnastik
(Live-Stream, Tickets: 1 bis 100 Euro)
Regisseurin Monika Gintersdorfer und der bildende Künstler Knut Klaßen nehmen gemeinsam mit Richard Siegal, seinem Kölner Tanzensemble, den Gasttänzern Ordinateur und Alaingo sowie Musiker Hans Unstern einige  Splitter aus der Tanzgeschichte auf und verknüpfen sie zu eigenen Bewegungskombinationen.


Bis 28.2.2011 / ganztägig / Salzburger Landestheater: Friedrich Schiller: Die Räuber
(Video-on-Demand, Tickets: 7,50 Euro)
Den Klassiker aus dem Jahr 1782 inszeniert Sarah Henker. Sie fokussiert, wann unbedingter Freiheitswille und Idealismus pervertiert werden und in Terror und Zerstörung umschlagen.


Bis 28.2.2011 / ganztägig / Salzburger Landestheater: Wolfgang Amadeus Mozart: Don Giovanni
(Video-on-Demand, kostenfrei)
Inszenierung von Jacopo Spirei aus der Spielzeit 2018/2019.


1., 8., 15., 22., 29.3.2021 / Premiere einer neuen Folge jeweils ab 19 Uhr / Theater der Jungen Welt Leipzig: Jonathan Swift: Gulliver
(Video-Stream, kostenfrei)
Uraufführung einer interaktiven Webserie in drei Staffeln mit je vier Folgen. Basierend auf der Buchvorlage von Jonathan Swift entwickelt das Game-Theatre-Kollektiv Komplexbrigade eine animierte Geschichte, in der das Publikum den Handlungsverlauf mitbestimmen kann. Für alle ab 12 Jahren.


4., 8., 12., 21., 22., 27.3.2021 / 20 Uhr / Schauspiel Leipzig: Bernhard Studlar: Die Ermüdeten oder Das Etwas, das wir sind
(Video-Stream, Tickets: 3 und 5 Euro, online für 24 Stunden)
Die Uraufführung aus dem Jahr 2015 durch Hausregisseurin Claudia Bauer war mehrere Jahre einer der großen Erfolge im Repertoire: ein pointiertes Stück über den sogenannten Alltag von Großstadt-Menschen. 


5.3.2021 / 19 Uhr / 17.3.2021 / 20 Uhr / Staatsoper Stuttgart: John Adams: Nixon in China
(Video-Stream, kostenfrei)
Minimal-Music-Oper über Nixons Besuch bei Mao, 2019 inszeniert von Marco Štorman als Revue über die Macht der Bilder und die Inszenierung von Politik. Unsere Rezension steht hier.



5.3.2021 / 19.30 Uhr / Maxim Gorki Theater Berlin: Sibylle Berg: Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden
(Video-Stream, kostenfrei, online für 24 Stunden)
Wieder in der Regie von Sebastian Nübling wird der vierte und letzte Teil der Saga von Sibylle Berg serviert. Er ist nominiert für „Stücke 2021“ der 46. Mülheimer Theatertage.


5., 6., 7.3.2021 / 17 Uhr / Theater der Jungen Welt Leipzig: Leo Lionni: Frederick
(Live als Zoom-Videokonferenz, Tickets: 8 Euro)
Maus Frederick auf Weltreise. Ob Finnland, USA, Mexico, Vereinte Arabische Emirate, Ukraine, Österreich, Belgien, Quatar, Luxemburg, Italien, Tschechien, Großbritannien oder Niederlande - quer über den Globus werden Sonnenstrahlen gesammelt. Interaktive und live gespielte Puppenspiel-Produktion für alle ab drei Jahren. Regie: Julia Sontag.


5., 11., 19.3.2021 / 20 Uhr / Schauspiel Leipzig: Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger: Brennende Erde
(Video-Stream, Tickets: 3 und 5 Euro, online für 24 Stunden)
Auftragswerk über die Geschichte des Braunkohle-Tagebaus im Leipziger Südraum. Berichte und eigens geführte Interviews, Aktenfunde aus dem Stasi-Archiv und Dokumentationen bilden die Grundlage für ein besonderes Stück Dokumentartheater nicht nur zur Leipziger Zeitgeschichte.


6.3.2021 / 20 Uhr / Cocoon Dance Company, Bonn: Hybridity
(Live-Stream, Ticket/Spende: ab 1 Euro) 
Dritter Teil des Werkzyklus über den „ungedachten Körper“, in dem sich das Ensemble um die Choreographin Rafaële Giovanola  Company ausgesetzt zeigt in einer sich radikal verändernden Welt.


6.3.2021 / 19.30 Uhr / Theater Dortmund: Xin Peng Wang: Der Traum der roten Kammer
(Video-on-Demand, kostenfrei, online bis 7.3.2021, 23.59 Uhr)
Ballett nach dem chinesischen Roman „Hóng Lóu Mèng“ von Cáo Xuěqin, Musik von Michael Nyman. Unsere Rezension steht hier.



6.3.2021 / 20 Uhr / Radialsystem Berlin: Sasha Waltz & Guests: „In C“ – Terry Riley
(Live-Stream, kostenfrei)
Die Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests startete einen neuartigen künstlerischen Prozess, aus dem kontinuierlich sowohl digitale wie Live-Formate hervorgehen sollen. Musikalische Grundlage ist Terry Rileys „In C“ (1964). Dazu entwickelt Sasha Waltz gemeinsam mit ihren Tänzern choreographisches Material, dessen erste Fassung nun im Livestream zu erleben ist.


Bis 6.3.2021 / 19 Uhr / Sophiensäle Berlin: Sheena McGrandles: Figured + Flush
(Video-on-Demand, Tickets: 5 Euro, online bis 6.3.2021)
Zwei zusammenhängende künstlerische Arbeiten der Choreografin Sheena McGrandles, die laut Veranstalterangaben „Teil einer fortlaufenden Serie über radikale Zeitlichkeiten und illusorische Intimitäten“ sind.


Bis 10.3.2021 / Bayerische Staatsoper München: Leoš Janácek: Zápisník zmizelého 
(Video-on-Demand, Ticket: 4,90 Euro)
Der Liederzyklus erzählt von der traurigen Liebe eines Mannes. Regie: Friederike Blum. In den Hauptrollen: Tenor Pavol Breslik und Mezzosopranistin Daria Proszek.


13.3.2021 / 20 Uhr / Theater im Ballsaal Bonn: Body Shots
(Live-Stream-Premiere, Ticket/Spende: ab 1 Euro)
Cocoon Dance setzt seine dekonstruierenden Körperinszenierungen fort und bildet die Akteure zu Doubles ihrer selbst ohne erkennbare Charaktere nach.


13.3.2021 / 19.30 Uhr / Theater Dortmund: Giacomo Puccini: Madama Butterfly
(Video-on-Demand, kostenfrei, online bis 14.3.2021, 23.59 Uhr)
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Regie Tomo Sugao.


13., 25., 27.3.2021 / 18 Uhr / Theater der Jungen Welt Leipzig: Thomas Arzt: Und morgen streiken die Wale
(Live-Stream, Tickets: 8 Euro)
Das zeitgenössische Stück für alle ab 12 Jahren über Umweltbewusstsein, Mut und persönliches Engagement wird als interaktives Stück mit Gaming-Elementen auf der Plattform Zoom erlebbar sein. Regie: Johanna Zielinski.


Bis 15.3.2021 / Bayerische Staatsoper München: Carl Maria von Weber: Der Freischütz
(Video-on-Demand, kostenlos)
Aufzeichnung vom 13. Februar 2021, Musikalische Leitung: Antonello Manacorda, Inszenierung und Bühne: Dmitri Tcherniakov. 


Bis 17.3.2021 / Bayerische Staatsoper München: Igor Strawinsky: L’histoire du soldat
(Video-on-Demand, Ticket: 4,90 Euro)
Unter der musikalischen Leitung des designierten Generalmusikdirektors Vladimir Jurowski gelangt das Musiktheater-Werk mit einer choreographischen Uraufführung von Norbert Graf und Textpassagen, die von der Schauspielerin Dagmar Manzel vorgetragen werden, auf die Bühne.


19.3.2021 / 19 Uhr / 31.3.2021 / 20 Uhr / Staatsoper Stuttgart: Sergej Prokofjew: Die Liebe zu drei Orangen
(Video-Stream, kostenfrei)
Axel Ranisch inszeniert die Märchenoper von 1921 als rasantes Computerspiel von 1989. Unsere Rezension steht hier



20.3.2021 / 19.30 Uhr / Schauspielhaus Bochum: Heiner Müller: Die Hydra
(Live-Stream, Tickets: 10 bis 25 Euro)
Der Abend um die Sagengestalt des Herakles ist das zweite Bühnen-Abenteuer, zu dem der Regisseur Tom Schneider und die Musiker/Schauspieler Moritz Bossmann, Michael Graessner, Sandra Hüller und Sandro Tajouri gemeinsam aufbrechen. Die Aufführung im leeren Theater wird von mehreren Kameras live für das Publikum zu Hause übertragen. Im Anschluss folgt eine Gesprächsrunde mit den beteiligten Künstlern, an der sich die Zuschauer über einen Live-Chat beteiligen können.


23.3.2021 / 15 Uhr / Theater der Jungen Welt Leipzig: Marion Firlus und Ensemble nach Erich Kästner: Emil und die Detektive
(Video-Stream, Tickets: 5 und 15 Euro, online bis 29.3.2021, 15 Uhr)
Ein Kinderbuchklassiker in neuer Theater-Fassung mit Live-Musik. Für alle ab acht Jahren. Szenische Einrichtung: Marion Firlus.


26.3.2021 / 19 Uhr / Schauspielhaus Bochum: Anton Tschechow: Iwanow
(Live-Stream, Tickets: 10 bis 25 Euro)
Johan Simons inszenierte dieses Schauspiel aus Tragödie und Komödie im Januar vergangenen Jahres mit Jens Harzer in der Titelrolle. Die Aufführung im leeren Theater wird jetzt von mehreren Kameras live für das Publikum zu Hause übertragen. Im Anschluss folgt eine Gesprächsrunde mit den beteiligten Künstlern, an der sich die Zuschauer über einen Live-Chat beteiligen können.


27.2.2021 / 19 Uhr / Thalia Theater: Lee Hall nach dem Film von Paddy Chayefsky: Network
(Video-Stream, Tickets: 6 bis 20 Euro, abrufbar bis 24 Uhr)
Eine dystopische Medienlandschaft wird gezeigt, in der Meinungen Tatsachen übertrumpfen. In der Titelrolle: Wolfram Koch. Zu sehen ist der Mitschnitt des Live-Streams vom 16. Januar 2021. Regie Jan Bosse. Wahlweise mit englischen Untertiteln. 


2.4.2021 / 19 Uhr / 14.4.2021 / 20 Uhr / Staatsoper Stuttgart: Richard Wagner: Parsifal
(Video-Stream, kostenfrei)
Calixto Bieitos Inszenierung von 2010 warnt laut Theaterangaben, „vor der Verzweiflung von Menschen, die Sinn in einem apokalyptischen Ödland suchen und dabei doch nur an verkrusteten religiösen Bildern festhalten können“. Musikalische Leitung Sylvain Cambreling.


3.4.2021 / 19.30 Uhr / Theater Dortmund: Richard Wagner: Lohengrin
(Video-on-Demand, kostenfrei, online bis 4.4.2021, 23.59 Uhr)
Regie Ingo Kerkhof. Unsere Rezension steht hier. 


17.4.2021 / 19.30 Uhr / Theater Dortmund: Verklärte Nacht
(Video-on-Demand, kostenfrei, online bis 18.4.2021, 23.59 Uhr)
Tanzstück von Marjin Rademaker zur Musik von Arnold Schönberg.


Bis 10.5.1.2021 / 0.14 Uhr / Arte: Angelin Preljocaj: Das Fresko
(TV-Produktion, kostenfrei, online in der Mediathek)
Der französisch-albanische Choreograph Angelin Preljocaj setzt seine künstlerische Auseinandersetzung mit Märchen fort. 2017 erschloss er ein bislang in seiner Arbeit unerforschtes Genre: traditionelle asiatische Erzählungen. 


Bis auf Weiteres / ganztägig / Theater Krefeld MönchengladbachBeuys' Küche
(Video-Stream, kostenfrei)
Joseph Beuys kam 1921 in Krefeld zur Welt. Mit „Beuys‘ Küche” konzipiert Regisseur und Theatererforscher Sebastian Blasius einen Theaterabend, der sich mit Beuys‘ Wirken auseinandersetzt. Eine unterhaltsam-herausfordernde Inszenierung.


Bis auf Weiteres / ganztägig / Schaubühne Lindenfels Leipzig: Brodsky ... Ferngespräche
(Video-Stream, kostenfrei)
Neun Gedichte von Joseph Brodsky, verfilmt in neun Kapiteln mit einer Performerin, einem Musiker und einem Schauspieler in der Regie von René Reinhardt und Thadeusz Tischbein. Die neun Folgen werden im Februar immer donnerstags im Wochenrhythmus veröffentlicht und bleiben online.


Bis auf Weiteres / ganztägig / Theater Total Bochum: Der Weg riecht nach Frühling
(Video on demand, kostenfrei)
Eine Performance nach „Siddhartha” von Hermann Hesse. 


Bis auf Weiteres / Theater Osnabrück: Dominique Schnizer: Tödliche Entscheidung
(Video on demand, drei Folgen für 10€)
Die Theater-Web-Serie setzt sich im Format Ermittlungsthriller mit Fragen der Schuld auseinander und hinterfragt die Beweggründe seiner Figuren. Während des Live-Streams der Premiere hatte das Publikum die Möglichkeit, per Abstimmung via Internet direkten Einfluss auf den Verlauf der Handlung zu nehmen.


Bis auf Weiteres / Theater Osnabrück: Wolfram Lotz: Einige Nachrichten an das All
(Video on demand, kostenfrei)
Nach der Corona-bedingten Absage der Inszenierung schicken die Figuren des Stückes jetzt aus dem digitalen Universum ihre Nachrichten an das All. Ein Experiment im dezentralen Proben und Produzieren, vom künstlerischen Team selbst erdacht und realisiert – in der eigenen Wohnung, an öffentlichen Orten, in und um Osnabrück.
 

Bis auf Weiteres / Oper Halle: Mein Staat als Freund und Geliebte
(Video-Stream, kostenfrei)
Der Komponist und Aktionskünstler Johannes Kreidler schrieb diese Oper für Chor, Video, einen Schauspieler, einen dramatischen Tenor, Ballett, Orchester und Elektronik – angesichts des weltweit erstarkenden Nationalismus handelt es sich um eine Reflexion über Gemeinschaft, Massenbewegungen, Staatstheorien und Protest.


Bis auf Weiteres / Staatstheater Braunschweig: Gregor Zöllig: Tanzwärts!
(Video-Stream, kostenfrei) 
Virtual Edition: Gemeinsam einsam oder Im Innern das Draußen suchen. 
Sehr reizvoller Tanzfilm – unsere Kritik lesen sie hier: https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/wiedererwachte-lockdown-koerper


Bis auf Weiteres / Junge Ulmer Bühne: Johann Wolfgang von Goethe: Faust
(Video on demand, Ticket: 5 Euro)
Der Arbeitskreis Junges Theater Baden-Württemberg präsentiert mit der Website theater-stream.de die Möglichkeit, einige Angebote der regionalen Bühnen online zu schauen. Initiiert und organisiert von der Jungen Ulmer Bühne präsentieren 13 baden-württembergische Theater, vom Staatstheater bis zu Bühnen der freien Szene, Live-Streams und Theaterfilme on Demand, die exklusiv für diese Plattform produziert werden und vor allem für den Einsatz im schulischen Rahmen geeignet sein sollen. Gestartet wird mit der verfilmten „Faust“-Inszenierung von Sina Baajour – ab 15 Jahren.

Bis auf Weiteres / Junge Ulmer Bühne: Odysseus – frei nach Homer
(Video on demand, Ticket: 5 Euro)
Mit einem Audi 80 ausgestattet und einem Schauspieler und einer Schauspielerin besetzt, drehte das Team um Regisseurin Sina Baajour für alle ab zehn Jahren ein Roadmovie im Theaterlager. Die Teppiche werden zum „Ort des Versprechens nach dem Paradiese“, das Hochregal zur Südspitze der Peleponnes und dem Platz der Winde, das blutige Kriegstreiben zum kurzen Figurentheater mit Playmobilfiguren …


Bis auf Weiteres / ganztägig / Dresden Frankfurt Dance Company: #Alterego / Ich bin deutscher Expressionismus
(Videos in demand, kostenfrei)
Eine Reihe von 15 künstlerischen Kurzvideos, die während des Lockdowns von den Tänzern selbst konzipiert und zu Hause umgesetzt wurden.


Noch bis 4.3.2021 / Wiener Staatsoper: Hans van Manen und Martin Schläpfer: Mahler, live 
(Video on demand, kostenfrei)
Mit „Live“ eröffnet ein Werk das Programm, das 1979, in der Pionierzeit der Videotechnik, von Hans van Manen mit einer Tänzerin und einer Kamera als Vexierspiel über die Mechanismen der Wahrnehmung kreiert wurde. Martin Schläpfer antwortet diesem Kammerspiel mit einem großen Ballett, das er allen Tänzerinnen und Tänzern seines Ensembles widmet. „Schlicht 4“ nennt er seine Uraufführung zu Mahlers 4. Symphonie.


Noch bis 6.3.2021 / ganztägig / Berliner Festspiele: Berliner Theatertreffen: Deutsches Theater Berlin: Der Menschenfeind
(Video on demand, kostenfrei)
Anne Lenk inszeniert Molières Klassiker in der Übersetzung von Jürgen Gosch und Wolfgang Wiens.


Noch bis 12.3.2021 / ganztägig / Berliner Festspiele: Berliner Theatertreffen: Schauspielhaus Zürich: Der Mensch erscheint im Holozän
(Video on demand, kostenfrei)
Ein „Visual Poem“ von Alexander Giesche nach der Erzählung von Max Frisch.


21.3.2021 / 20 Uhr / Opera Ballet Vlaanderen: Andonis Foniadakis: Palmos
(Live-Stream, Tickets: 10 Euro)
In „Palmos“ – griechisch für Puls – will der griechische Choreograf Andonis Foniadakis den suchenden, einsamen Menschen und seine Sehnsucht nach Verbundenheit thematisieren.


24.4.2021 / 20 Uhr / Opera Ballet Vlaanderen: Henry Purcell und Kalle Kalima: Dido and Aeneas remembered
(Live-Stream, Tickets: 10 Euro)
Zusammen mit dem B'Rock Orchestra und einer Besetzung von Sängern und Schauspielern spürt Regisseur David Marton den Wurzeln einer jahrhundertealten Geschichte nach. Purcells Partitur wird zusammen mit gesprochenen Zeilen aus Vergils „Aeneis“ aufgeführt, während die neue Musik des Komponisten und Gitarristen Kalle Kalima sowie die Eingriffe von Jazzsängerin Erika Stucky eine Brücke zwischen dem 17. und 21. Jahrhundert schlagen sollen. 


Noch bis 30.4.2021 / Deutsche Oper am Rhein: Viktor Ullmann: Der Kaiser von Atlantis 
(Video-Stream, kostenfrei)
Die einzige erhaltene Oper, die in einem KZ komponiert wurde, kam in Düsseldorf unter der Regie von Ilaria Lanzino zur Premiere. Aufgezeichnet wurde die Aufführung am 10. Oktober 2020 für den Stream, in deutscher Sprache, mit deutschen, englischen und französischen Untertiteln.


Noch bis 31.07.2020 / Theater Koblenz: Richard Wagner: Die Walküre, 1.Akt 
(Stream, Ticket ab 5 €)
Konzertante, reduzierte Version unter Beachtung der aktuell geltenden Bestimmungen. Mit vier Kameras wurde dieses Opernkonzentrat für Klavier, Pauke und Violoncello aufgezeichnet. Hier gibt es weitere Streams vom Theater Koblenz.


Noch bis 31.07.2020 / Theater Koblenz: Steffen Fuchs: Nicht mit dir und nicht ohne dich
(Video-Stream, Ticket ab 9€)
Steffen Fuchs choreographiert coronagemäß 15 Soli für 15 Tänzer – zur Musik von Johann Sebastian Bach: Stephanie Zimmer spielt die „Goldberg-Variationen" in der Version für Harfe. Hier gibt es weitere Streams vom Theater Koblenz.


Noch bis 31.7.2021 / ganztägig / Theater Koblenz: Richard Strauss: Der Rosenkavalier (Ausschnitte)
(Video on demand, Tickets: 9 Euro)
Monica Mascus, Haruna Yamazaki und Hana Lee präsentieren eine knappe Stunde musikalischer Höhepunkte aus Richard Strauss‘ Werk und kehren damit in ihre Rollen als Feldmarschallin, Octavian und Sophie aus der 2017er-Inszenierung am Theater Koblenz zurück. Eigens für die Online-Produktion wurde eine kammermusikalische Fassung für zwei Klaviere, Celesta und Harfe gefertigt.


 

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