Aus der Redaktion: Wer hat was gestreamt?

Von Ulrike Kolter am 22.01.2021 • Bild: Unsplash
Das Bild zeigt: Wer hat was gestreamt?

Welche Streaming-Premieren haben Sie verpasst? Hier finden Sie Schauspiel-, Oper- und Tanz-Produktionen, die online noch abrufbar sind. Zu allen noch anstehenden Stream-Premieren geht‘s hier entlang.


17.11.2020 / Staatsorchester Braunschweig / Theater der Jugend (Wien) / Galleria dell'Accademia di Firenze (Florenz): Wunderkinder – Bambini prodigio
(Stream kostenfrei auf Youtube)
Ein Film über das Zusammentreffen des 14-jährigen Wolfgang Amadeus Mozart mit dem gleichaltrigen Geigenvirtuosen Thomas Linley 1770 in Florenz – und ein Zeichen gegen das Verstummen von Kunst und Kultur!


20.11. bis 27.11.2020 / Staatsoper Stuttgart / Georg Friedrich Händel: Alcina
(Stream kostenfrei )
Die legendäre Inszenierung des Duos Wieler/Morabito aus dem Jahr 1998! Eine Geschichte von Lug und Trug, in der auf Alcinas Zauberinsel alle zwischen Verführung und Zurückweisung, Hingabe und Angst vor trügerischen Gefühlen taumeln.


22.11.2020 / 18 Uhr / Berliner Volksbühne+FAZ.net: Spielplanänderung
(Live-Stream, kostenfrei für alle Nutzer von FAZ.net)
Die (Video-)Serie im Feuilleton der FAZ als Live-Showing, u.a. mit Burghart Klaußner, Stefanie Reinsperger, einem Streitgespräch zwischen Jürgen Kaube und Berlins Kultursenator Klaus Lederer – und einem Konzert von Woods of Birnam.


Noch bis 23.11.2020 / Schaubühne / Euripides: Die Bakchen
(Stream kostenfrei)
Die Premiere war am 7. Februar 1974 im Messegelände am Funkturm-Pavillon B in der Regie von Klaus Michael Grüber. Hier gibt es weitere Streams der Schaubühne
 

Noch bis 27.11.2020 / Schaubühne Berlin: Falk Richter: Trust 
(Video-Stream, kostenfrei)
Falk Richter, Regisseur und Autor, und Anouk van Dijk, Choreographin und Tänzerin, erkunden die unsicher gewordenen Grundlagen und Mechanismen menschlicher Bindungen – gemeinsam mit einem Ensemble von Schauspielern der Schaubühne und Tänzern der Compagnie anoukvandijk dc.


Noch bis 30.11.2020 / Schaubude Berlin: Kaufmann & CoDie Death Cleaner
(Video on demand, Ticket für 3€)
Nach pandemiebedingtem Premierenausfall nun die Premiere der Filmfassung: Kaufmann & Co., das sind Alexandra und Eva Kaufmann, widmen sich mit ihrem Handpuppen- und Objekttheater der Frage, inwiefern wir es in der Hand haben, unser Leben zu bestimmen.
 

Noch bis 21.12.2020 / 3sat / Dokumentation zum Deutschen Theaterpreis 2020: DER FAUST on tour auf 3sat
(Stream, kostenfreiverfügbar bis 21.12.2020) 
Der Film des Medienpartners ZDF/3sat zeigt die diesjährigen Preisträger des Deutschen Theaterpreises, die am Vorabend ausgezeichnet wurden.


Noch bis 31.12.2020 / Theater Koblenz: Simon Stephens: Maria
(Stream, Ticket ab 9 )
Sowohl auf der Bühne wie auch mit Außendrehs wurde die Inszenierung von Markus Dietze filmisch aufbereitet. Hier gibt es weitere Streams vom Theater Koblenz.


Noch bis bis 12. März 2021 / Schauspielhaus Zürich: Nach Max Frisch: Der Mensch erscheint im Holozän 
(Stream, kostenfrei)
Die Inszenierung von Alexander Giesche war zum Theatertreffen eingeladen, das wegen Corona abgesagt werden musste. Nun wurde die Produktion von 3sat filmisch neu inszeniert, wobei die literarische Vorlage vor allem Stichwortgeber für Bilder ist, die den Diskurs um das Verhältnis von Mensch und Natur begleiten.


Noch bis Mai 2021 / Staatsoper Hannover: George Bizet: Carmen
(Stream, kostenfrei)
Eine chorlose, kammermusikalische Neufassung mit pandemiebedingten Abständen: Musikalisch rückt Komponist Marius Felix Lange mit Texten von Martin Mutschler Bizets Partitur in ein neues Licht. Hier gibt es weitere Streams der Staatsoper Hannover.


Frei verfügbar / Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg: Die Dokumentation, Episode 1 / Die Dokumentation, Episode 2 / Die Dokumentation, Episode 3
(YouTube-Stream, kostenfrei)
Demis Volpi ist seit September 2020 neuer Ballettdirektor und Chefchoreograf des Balletts am Rhein Düsseldorf Duisburg. Mit „First Date“ stellte er eine Auswahl seiner Arbeiten vor sowie choreographische Handschriften, die das Profil der Compagnie prägen sollen. Über die Tanzenden und ihre Arbeit hat Filmemacherin Daisy Long einen Dokumentarfilm gedreht, der in drei Teilen auf Youtube zu sehen ist.
 

03./04.12.2020 / 20 Uhr / Thalia Theater:  Szczepan Twardoch: Der Boxer
(Video-Stream, kostenfrei, abrufbar für 24 Stunden) 
Ewelina Marciniak ist für Ihre Inszenierung in der Kategorie „Regie Schauspiel" für den Theaterpreis DER FAUST 2020 ausgezeichnet worden. Das Stück porträtiert die Stadt Warschau – kurz bevor die deutsche Wehrmacht einmarschierte. Gastspiel beim Prager Theaterfestival in deutscher Sprache.
 

03.12.2020 / 20 Uhr / Thalia Theater: William Shakespeare: Maß für Maß
(Video-Stream, kostenfrei, abrufbar für 24 Stunden) 
Regisseur Stefan Pucher inszeniert Shakespears black comedy in einer freien Bearbeitung des Schriftstellers und Dramatikers Thomas Melle. Zu erleben als Gastspiel beim Prager Theaterfestival in deutscher Sprache.


03.12.2020 / 19.30 Uhr / Sophiensäle Berlin: Nothing will be archived oder die Herrin der Welt
(Live-Stream-Premiere, kostenfrei, online für drei Tage)
Johannes Müller und Philine Rinnert kreieren mit dem Komponisten Paul Frick ein musikalisches Stummfilmtheater über die vergessene Filmstadt Woltersdorf und weitere Stätten politischer Inszenierungen in und um Berlin. Verschnitten werden Elemente der ursprünglich analog geplanten Performance mit eigens gedrehten Sequenzen und Stummfilm-Ausschnitten. In Deutsch sowie in deutscher Gebärdensprache (DGS).


04.12.2020 / 15 Uhr / Schauburg München: Jutta Bauer: Schreimutter
(Video on demand, Familienticket: 12€, 72 Stunden online abrufbar)
Schau- und Puppenspielerin Helene Schmitt lotet vielfältige Möglichkeiten des Figurentheaters aus – für alle ab vier Jahren.


04.12.2020 / 19 Uhr / Staatstheater am Gärtnerplatz: Gaetano Donizetti: Anna Bolena 
(Live-Stream, kostenfrei)
Halbszenische Aufführung der Belcanto-Oper in italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln. In der Titelpartie ist Jennifer O’Loughlin zu erleben, unter der Leitung von Howard Arman erklingt eine reduzierte Orchesterfassung.


04.12.2020 / 19.30 Uhr / Landestheater Niederösterreich: William ShakespeareHamlet
(Video-Stream, kostenfrei, online für 48 Stunden)
Rikki Henry wurde für diese Inszenierung mit einem Nestroy-Preis 2020 in der Kategorie „Beste Bundesländeraufführung“ ausgezeichnet. In der Jurybegründung hieß es, Henry erzähle seinen „Hamlet“ als „irren, blutigen Albtraum des pubertierenden Dänenprinzen, als bitterböse Familienaufstellung, die perfekt zwischen Sein und Schein changiert“.


04.12.2020 / 18 Uhr / Berliner Ensemble: Bertolt Brecht: Mutter Courage und ihre Kinder
(Stream, kostenfrei für eine Woche online)
Das Berliner Ensemble bringt on demand eine historische Brecht-Produktion pro Monat kostenlos im Stream. Diesmal eine Inszenierung von Bertolt Brecht und Erich Engel von 1949.
 

04.12.2020 / 19.30 Uhr / Oper Köln: Erich Wolfgang Korngold: Die tote Stadt
(Live-Stream der Premiere, Tickets: 0 bis 350 Euro)
Auf den Tag genau 100 Jahre nach der Uraufführung im Kölner Opernhaus am Habsburgerring wird die Neuproduktion von Erich Wolfgang Korngolds Oper im Staaten-Haus Premiere haben. Tatjana Gürbaca inszeniert in einem Bühnenbild von Stefan Heyne.
 

5.12.2020 / 20 Uhr / Fonds Experimentelles Musiktheater in Kooperation mit Oper Halle, Oper Wuppertal und Theater Bremen: Chaosmos – der Film
(Live-Stream der Premiere, kostenfrei) 
Für die Musiktheaterproduktion „Chaosmos“ beschäftigten sich Komponist Marc Sinan, Autor Tobias Rausch und Regisseur Konrad Kästner mit der Angst vor dem Chaos und mit der Natur menschlicher Ordnungssysteme. Online zu sehen ist die coronabedingte Weiterentwicklung des gemeinschaftlichen Projektes.
 

5.12.2020 / 18 Uhr / Schlosstheater Moers: Was vom Tage übrig bleibt – von Ralph Goertz 
(Video-Stream, kostenfrei, für 24 Stunden online)
Der Film aus dem Jahr 2005 setzt sich mit dem Theaterstück „Zitrone Schlüssel Ball“ (Inszenierung: Ulrich Greb) auseinander, das im Rahmen der Kampagne „Erinnern-Vergessen: Kunststücke Demenz“ entstand. Ebenfalls soll das unter der Leitung des Musikers Ralf Kaupenjohann entstandene Hörbuch zum Stück online gehen.


5.12.2020 / 17 Uhr / Staatsoper Stuttgart: Luci mie traditrici – von Salvatore Sciarrino  
(Video-Stream, kostenfrei, bis 11. Dezember 2020)
„Angelehnt an die Biographie des Renaissancekomponisten Carlo Gesualdo Fürst von Venosa, zeichnet Salvatore Sciarrino am Ende des 20. Jahrhunderts ein Bild des Menschen, der die Ohnmacht gegenüber seinen Gefühlen nur mit Gewalt beantworten kann“, teilt die Staatsoper mit. Die musikalische Leitung hat Cornelius Meister, Regie führt Barbara Frey im Bühnenbild von Martin Zehetgruber.


6.12.2020 / 18 Uhr / Radialsystem Berlin: Dialoge 2020 – Relevante Systeme II
(Live-Stream, kostenfrei)
Sasha Waltz & Guests präsentieren vier Improvisationsabende. Zehn Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie treffen an jedem Abend auf andere Akteure aus der elektronischen Musikszene Berlins: Acid Pauli am 3. Dezember, Brendan Dougherty am 4. Dezember, Diego Noguera Berger am 5. Dezember und Lucrecia Dalt am 6. Dezember.


6.12. 2020 / 17 und 20 Uhr / HAU Berlin: Machina Ex: Homecoming 
(Live-Stream-Game, Tickets 8 bis 13€)
Die Theatergruppe Machina Ex präsentiert ihr zweites Wohnzimmer-Game. In „Homecoming” bleiben die Zuschauer gemeinsam zuhause. Von dort machen sie sich auf, um im Internet, in Live-Performances und Chat-Verläufen eine Geschichte zu erkunden.


5.12.2020 / 20 Uhr / Schaubude Berlin: Frau Holle außer Kontrolle
(Live-Stream, Tickets für 5€)
Das Grimm’sche Märchen wird mit diesem Maskentheater provoziert von einem Mann, der vier Frauen sowie einen Hahn verkörpert und die Frage stellt: Könnte Faulheit vielleicht doch die Welt retten?
5.12.2020 / 16 Uhr / Stadttheater Bremerhaven: Robin Hood – von John von Düffel
(Video-Stream, kostenfrei, Spenden erbeten, zwei Wochen online)
Franziska-Theresa Schütz setzt den Kampf der furchtlos Gesetzlosen für soziale Gerechtigkeit in Szene – als Stück für die ganze Familie.


5.12.2020 / 19.30 Uhr / Staatstheater Hannover: Theresa Henning: Der Beginn einer neuen Welt 
(Live-Stream der Uraufführung, kostenfrei)
Das Stück hatte die Autorin Theresa Henning während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 geschrieben für ein junges Publikum als unmittelbare Reaktion auf den gesellschaftlichen Wandel in der Corona-Pandemie. Es geht um die Kraft des Aufbegehrens.


5.12.2020 / 19.30 Uhr / Theater Osnabrück: Lutz Hübner und Sarah Nemitz: Willkommen 
(Video-Stream, kostenfrei – nach der Online-Premiere als Video on demand für 9€)
Die Inszenierung musste im März 2020 Corona-bedingt abgesagt werden, eine angepasste Version hatte am 24. Oktober Premiere, online ist jetzt die Originalversion zu sehen. Im Anschluss wird ein Nachgespräch stattfinden, in dem Schauspieldirektor Dominique Schnizer mit dem Ensemble diskutiert


6.12.2020 / 18 Uhr / Oper Leipzig: Giuseppe Verdi: Il trovatore
(Live-Stream der Premiere, kostenfrei, 48 Stunden online)
Inszeniert wird die gekürzte Fassung ohne Pause von Jakob Peters-Messer in einem Bühnenbild von Markus Meyer und Kostümen von Sven Bindseil. Marina Prudenskaya feiert als Azucena ihr Hausdebüt an der Oper Leipzig. Das Gewandhausorchester spielt in voller Besetzung auf der Bühne.  Sechs Kameras fangen die Premiere live ein.


06.12.2020 / 11 Uhr / Saarländisches Staatstheater / Donkey der Schotte und das Pferd, das sich Rosi nannte
(Video-Stream, kostenfrei in der SR-Mediathek bis 05.01.21)
Familienstück mit Musik für Kinder ab 6 Jahren über die Abenteuer des Herrn Ritter mit seinen Tieren Rosi und Donkey.
 

11.12.2020 / 19.30 Uhr / Maxim Gorki Theater: Yael Ronen & Ensemble: DEATH POSITIVE – STATES OF EMERGENCY
(Stream für 24h online, Ticket 3-10€)
Yael Ronen und ihr Ensemble geht auf Recherchereise ins Ungewisse der Krise: Die Erfahrung der Pandemie. Immer mittwochs ist für 24h eine neue Produktionen im GORKI STREAM zu sehen.


10.12.2020 / Oper Stuttgart: Das Haus der guten Geister – Dokumentarfilm  
(Video on demand, Ticket: 9 Euro)
Der Film begleitet das Führungsteam der Oper Stuttgart rund um Intendanten und Regisseur Jossi Wieler bei der Entstehung der Inszenierung „Pique Dame“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Ein Film von Marcus Richardt und Lillian Rosa.


11.12.2020 / ganztägig / Theaterakademie August EverdingBechdel-Opera
(Video on demand, kostenfrei)
Eine junge Sängerin sieht sich mit ihrer Rolle als Frau in der Welt der Oper konfrontiert. Sie stürzt sich in dieser Szenencollage in die unterschiedlichsten Partien, angetrieben durch Untersuchungsergebnisse des Bechdel-Tests, der Stereotypisierungen von Frauen im Film untersucht.  Regisseur Malte C. Lachmann untersucht in seiner Inszenierung die Gestaltungsmöglichkeit der Oper.


17.12.2020 / 19 Uhr / Staatstheater am Gärtnerplatz, München: Eduard Künneke: Der Vetter aus Dingsda
(Live-Stream der Premiere, kostenfrei)
Seit ihrer Uraufführung 1921 ist die Operette ein Publikumshit. Ein nach Exotismus strebender Zeitgeist wird auf die Schippe genommen, dabei kommen Ohrwürmern wie „Onkel und Tante, ja das sind Verwandte“, „Ich bin nur ein armer Wandergesell’“ und „Strahlender Mond“ zu Gehör. Es inszeniert: Lukas Wachernig.


18.12.2020 / ganztägig / Meininger Staatstheater: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
(Video on demand, kostenfrei, online bis 17.3.2021)
Theaterstück nach dem gleichnamigen tschechisch-deutschen Märchenfilm von Václav Vorlícek und František Pavlícek und mit der Filmmusik von Karel Svoboda, gespielt von der Meininger Hofkapelle. Der MDR filmte am 11. Dezember eine Aufführung des Märchenstücks ohne Publikum.


18.12.2020 / 19.30 Uhr / Schauspiel Köln: Friedrich Schiller: Don Karlos
(Live-Stream der Premiere, kostenfrei) 
Jürgen Flimm, einst Intendant des Schauspiels Köln, inszeniert den Klassiker. Auf der Bühne soll sich eine Serie an Intrigen enthüllen, die Eifersucht und Einsamkeit befeuern und die moralische Überzeugung vor dem unterdrückten Wunsch nach Macht zurücktreten lassen. In der Hauptrolle des Kronprinzen: Marek Harloff.


18.12.2020 / 19.30 Uhr / Schauspielhaus Bochum: Harold Pinter: Asche zu Asche
(Live-Stream, kostenfrei, Anmeldung erforderlich)
Das Zwei-Personen-Drama mit Elsie de Brauw und Guy Clemens wurde vom belgischen Theatermacher Koen Tachelet inszeniert und hatte im Februar diesen Jahres Premiere.


18.12. 2020 / 17 Uhr / Staatsoper Stuttgart: Wolfgang Amadeus Mozart: Die Entführung aus dem Serail 
(Video-Stream, kostenfrei, bis 25. Dezember 2020)
Hans Neuenfels‘ Inszenierung war 1998 stark beachtet, da er dem Sängerensemble jeweils noch ein Schauspiel-Double zur Seite stellte. Am Pult des Staatsorchesters Stuttgart steht Lothar Zagrosek.


19.12.2020 / 15 Uhr / Junges Theater Bonn: Astrid Lindgren: Michel aus Lönneberga
(Video-Stream, online bis 31.12.2020, 0 Uhr)
Tristan Berger, Autor und Regisseur, hat verschiedene Episoden aus den Michel-Erzählungen als Grundlage für das Theaterstück benutzt und zu einer Geschichte verwoben. Im November 2019 wurde das Stück mit neuer Musik von Michael Barfuß erstmals in Bonn aufgeführt – für Zuschauer ab 5 Jahren. 


19.12.2020 / 19.00 Uhr / Theater Münster: Thea Dorn: Marleni (Preußische Diven blond wie Stahl) 
(Video-Stream, kostenfrei, online für 24 Stunden)
Eine Komödie über die fiktive Begegnung zweier Diven: Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl. Jan Holtappels inszeniert die Wortgefechte pro und contra Nationalsozialismus, über die Rolle der Frauen und die Gebrechlichkeit des Alters.​​​​​​


19.12.2020 / 18 Uhr / Schaubühne Berlin: William Shakespeare: Wie es euch gefällt
(Video on demand, kostenfrei, online bis 22.12.2020, 18 Uhr)
Fernsehverfilmung der Inszenierung von Peter Stein aus dem Jahr 1977, Bühne: Karl-Ernst Herrmann, unter anderem mit Günter Lampe, Otto Sander, Rüdiger Hacker, Hans Diehl, Gerd Wameling, Werner Rehm, Eberhard Feik, Michael König, Peter Fitz, Wolf Redl, Jutta Lampe, Tina Engel, Elke Petri und Libgart Schwarz.


Ab 17.12.2020 / Milo Rau: Das neue Evangelium
(Video on demand, Ticket: 9,99 Euro)
Geflüchtete als die zwölf Apostel, ein schwarzer Aktivist als Jesus: Regisseur Milo Rau hat das Neue Evangelium im italienischen Matera mit afrikanischen Erntehelfern verfilmt. Zusätzlich ist ein Gespräch mit Regisseur Milo Rau und Hauptdarsteller Yvan Sagnet als Bonusmaterial abrufbar.


21.12.2020 / 19.30 Uhr / Ramba Zamba Theater Berlin: Superforecast – Folgen 2 – 5 der Webserie 
(Video-Stream, kostenlos, nach der Premiere auf Dauer freigeschaltet)
Das Ensemble beschäftigt sich dem Autor Konrad Bayer und dem Künstler Martin Kippenberger. Folge 1 der Webserie ist zu sehen unter: https://vimeo.com/457691702


Ab 19.12.2020 / Nationaltheater Mannheim: Engelbert Humperdinck: Hänsel und Gretel
(Stream kostenfrei bis zum 6.1.2021)
Neuinszenierung der jungen Regisseurin Victoria Stevens, die auf bunten Pop setzt. Die Videoanimationen von Judith Selenko und Bernhard Hochenauer mäandern in dieser vierten Mannheimer White-Wall-Oper zwischen urbaner Graffiti-Ästhetik und Märchenwald.


20.12.2020 / 10 Uhr / ETA Hoffmann Theater Bamberg: Paul Maar und Ulrich Limmer: Herr Bello und das blaue Wunder
(Video on demand, kostenfrei, online bis 26.12.2020)
Der Bamberger Kinderbuchautor Paul Maar hat eine Welt erschaffen, in der die Schwierigkeiten des menschlichen Zusammenlebens und ganz alltägliche Kinderprobleme auf amüsant tierische Weise verhandelt werden sollen. Regie: Jana Vetten.
 

25.12.2020 / 10 Uhr / 26.12.2020 / ganztägig / Staatsschauspiel Dresden: Lyman Frank Baum: Der Zauberer von Oz
(Video-Stream, kostenfrei) 
Gezeigt wird die Generalprobe in der Regie von Christina Rast – als kleines Trostpflaster für die coronabedingt verbotenen Aufführungen des Familienstücks zu Weihnachten. An den Feiertagen kann man damit zumindest virtuell Dorothy, die Vogelscheuche, den Blechmann und den Löwen in die Smaragdenstadt begleiten. 


26.12.2020 / 11 Uhr / Theater Dortmund: Xin Peng Wang: Tschaikowsky
(Video-Stream, kostenfrei)
Peter Tschaikowskys 6. Sinfonie liegt der Choreografie von Xin Peng Wang zugrunde.


26.12.2020 / 14 Uhr / Staatstheater Stuttgart: Stuttgarter Ballett: Marcia Haydée: Dornröschen  
(Video on demand , kostenfrei, bis 30.12.2020, 22 Uhr)
Familienballett mit Elisa Badenes und Friedemann Vogel in den Hauptrollen. 


Bis 27.12.2020 / Theater Chemnitz: Hans Christian Andersen: Die wilden Schwäne
(Video on demand, kostenfrei)
Weihnachtsmärchen des Figurentheaters Chemnitz. Ensemble-Mitglied Karoline Hoffmann legt damit ihre erste Regiearbeit in Chemnitz vor. Geeignet für Kinder ab vier Jahren. Es spielen: Claudia Acker und Arne van Dorsten.
 

27.12.2020 / 19 Uhr / Staatstheater Nürnberg: Goyo Montero: Über den Wolf
(Video on demand, kostenfrei, nach der Online-Uraufführung bis auf Weiteres verfügbar)
In seiner Neuschöpfung greift Choreograph Goyo Montero den Klassiker „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew auf und interpretiert ihn mit der Musik von Owen Belton aus heutiger Sicht. 


27.12.2020 / 19 Uhr / Komische Oper Berlin: Jacques Offenbach: Les Contes d'Hoffmann 
(Video-Stream, kostenfrei, einen Monat online)
„In Barrie Koskys skurril-bizarren Inszenierung von Les Contes d’Hoffmann verliert sich der titelgebende Künstler in einem verstörenden Albtraum seiner eigenen Fantasien“, schrieb die FAZ zur Premiere im Jahr 2015.


19.1.2021 / 22.50 Uhr / Münchner KammerspieleChiara Grabmayr, Juno Meinecke: Kammerspiele – Jammerspiele
(TV-Film-Premiere, kostenfrei, anschließend abrufbar bis zum 18.2.2021 in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks.
Eine Kulturdokumentation über fünf Jahre Münchner Kammerspiele mit Matthias Lilienthal als Intendant.


24.1.2021 / 19.30 Uhr / Theater Osnabrück: Ayaka Kamei, Gabriella Lemma, Laura Martín Rey, Ohad Caspi, Yi Yu: Open Windows IX
(Uraufführungs-Stream, kostenfrei, anschließend als Video on demand verfügbar, Tickets: 9 Euro)
Fünf Ensemblemitglieder der Osnabrücker Dance Company lassen sich für eigene Choreografien auf das Experiment ein, digitale Technik, Tanz und Choreografie in künstlerische Verbindung zu setzen. 


1.2.2021 / 19 Uhr / Theater der Jungen Welt Leipzig: Jonathan Swift: Gulliver
(Video-Stream, kostenfrei, neue Folgen jeden Montag ab 19 Uhr)
Uraufführung einer interaktiven Webserie in drei Staffeln mit je vier Folgen. Basierend auf der Buchvorlage von Jonathan Swift entwickelt das Game-Theatre-Kollektiv Komplexbrigade eine animierte Geschichte, in der das Publikum den Handlungsverlauf mitbestimmen kann. Für alle ab 12 Jahren.


Ab 12.2.2021 / Staatsoper Hamburg: Jules Massenet: Manon
(Video-on-Demand, kostenfrei, für einen Monat online) 
Die Inszenierung von David Bösch unter der Musikalischen Leitung von Sébastien Rouland, mit Elsa Dreisig als Manon, kam am 24. Januar 2021 ohne Publikum zur Premiere und wurde live im Internet übertragen, die Aufzeichnung steht nun zum Streamen bereit.


13.2.2021 / 20.15 Uhr / Staatsoper Unter den LindenLeoš Janáček: Jenufa 
(Live-Stream der Premiere auf 3sat, kostenfrei, danach noch 30 Tage in der 3sat-Mediathek) 
Leoš Janáčeks dritte Oper in der Regie von Damiano Michieletto und unter der musikalischen Leitung von Simon Rattle. Die Premiere wird zeitversetzt in 3sat ausgestrahlt sowie um 20:04 Uhr bei rbbKultur im Radio zu hören sein.


13.2.2021 / 19 Uhr / Opernhaus Zürich: Christian Spuck: Winterreise
(Live-Stream, kostenfrei, drei Monate als Video-on-Demand verfügbar)
Der Komponist Hans Zender schuf 1993 seine Interpretation des Schubert‘schen Liederzyklus. Dazu tanzt das Ballett Zürich live auf der Bühne des Opernhauses, die Philharmonia Zürich spielt im Orchestergraben des Hauses Dirigent ist Benjamin Schneider. „In einer Mischung aus großen Ensembleszenen und intimen Solobildern unternimmt Christian Spuck eine Reise ins Innere des Menschen“, teilt das Opernhaus mit.


14.2.2021 / 18 Uhr / Schaubühne Berlin: Einfach und stolz: Die Schauspielerin Angela Winkler
(Video-on-Demand, kostenfrei, online bis 17.2.2021, 18 Uhr)
Angela Winkler arbeitete an der Schaubühne mit Peter Stein, Klaus Michael Grüber, Peter Zadek, Thomas Ostermeier und Romeo Castellucci. 2004 porträtiert der Filmemacher Christoph Rüter sie.


17.2.2021 / 18 Uhr / Schaubühne Berlin: Thomas Ostermeier – Auf der Bühne wie im echten Leben
(Video-on-Demand, kostenfrei, online bis 20.2.2021, 18 Uhr)
Die Dokumentation aus dem Jahr 2016 begleitet den Regisseur und künstlerischen Leiter der Schaubühne Thomas Ostermeier während seiner Proben zu Tschechows „Die Möwe“ am Theater Théâtre Vidy in Lausanne.





________________________________________________________________________________________________


Haben Sie auch archivierte Streaming-Produktionen? Wir nehmen Sie gern in unsere Liste auf!
Eine Email mit Streaming-Zeitraum, URL und gegebenenfalls Bezahloption an
info@die-deutsche-buehne.de oder

kolter@die-deutsche-buehne.de genügt.