#draußen: Die Baden-Württembergischen Theatertage

Von Ulrike Kolter am 24.05.2019 • Bild: Martin Sigmund
Das Bild zeigt: Insa Jebens, Rupert Hausner, Jonas Breitstadt, Elias Popp und Kristin Scheinhütte in „Andorra” vom Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen, das am Eröffnungsabend im Theater Baden-Baden gezeigt wird

Los geht’s: Heute starten am Theater Baden-Baden die 24. Baden-Württembergischen Theatertage. Bis zum 2. Juni sind hier 36 sehenswerte Theaterproduktionen aus dem ganzen Bundesland zu erleben – mit üppigem Rahmenprogramm an 16 Veranstaltungsorten. Alle zwei Jahre treffen sich bei dem Festival die rund 20 Mitgliedstheater des Deutschen Bühnenvereins in Baden-Württemberg. Das Festivalmotto lautet diesmal #draußen, alle Produktionen werden sich mit Facetten dieses Themas befassen.
 
Zu erleben ist heute unter anderem die Premiere des Stadt-Gesellschaft-Spiels „Welterben“ vom Theater Baden-Baden, moderne Klassiker wie „Hexenjagd“ aus Heilbronn (1. Juni) und „Warten auf Godot“ vom Theater Konstanz (27. Mai) die Uraufführungen „Das Imperium des Schönen“ vom Staatstheater Stuttgart (31. Mai) und „Der Raub der Europa“ vom Zimmertheater Rottweil (2. Juni) sowie die Rap-Oper „Der Fluch der Tantaliden“ vom Nationaltheater Mannheim (29. Mai). Auch die eindrucksvolle Tanzperformance „The Inhabitants“ vom Dance Theatre Heidelberg (hier unsere Kritik) ist zu Gast in Baden-Baden (27. Mai).
 
Das Festivalmotto #draußen bedeutet auch: Das Theater macht den gesamten Stadtraum Baden-Badens zum Ort des Kulturerlebens. Zehn Produktionen sind im Theater Baden-Baden zu sehen, vier im SWR Studio 5 und sechs in der Akademiebühne. Im Alten Dampfbad findet die Produktion „Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs“ vom Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen statt (28. Mai), „The European House of Gambling“ vom Theater Rampe (25. Mai bis 27. Mai) in den Kurhaus Kolonnaden, Lot Vekemans „Judas“ vom Theater Ulm (25. Mai) in der St. Bernhard-Kirche und „Ein König zuviel“ auf der Galopprennbahn Iffezheim (30. Mai). 
 
Medienpartner der Theatertage ist DIE DEUTSCHE BÜHNE. Am 1. Juni wird DdB-Redakteur Detlev Baur im Rahmen des Stipendiat*innen Programms der Theatertage mit neun Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedener Theater einen Workshop durchführen, zum Thema: die Zukunft der Kritik. Und außerdem? Überraschungskonzerte, ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Livemusik im Festivalzentrum, Naturführungen, thematische Ausstellungen und Kino sind im gesamten Stadtraum zu erleben.
 
Weitere Informationen sind hier sowie auf den Social Media-Accounts der Theatertage zu finden: Facebook, Twitter und Instagram. Das Festival wird vom Land Baden-Württemberg, dem Deutschen Bühnenverein Landesverband Baden-Württemberg und der Stadt Baden-Baden gefördert.


Bild: Insa Jebens, Rupert Hausner, Jonas Breitstadt, Elias Popp und Kristin Scheinhütte in „Andorra” vom Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen, das am Eröffnungsabend im Theater Baden-Baden gezeigt wird.