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Viktors Nachtstücke: Das Weihnachtsfest

Von Tatjana Gürbaca am 24.12.2020 • Bild: Tatjana Gürbaca
Das Bild zeigt: Viktor feiert Weihnachten. Wenn bloß der Stress mit den Geschenken nicht wäre...

Zu den vielen Künstlern, die Corona der Arbeit und der sozialen Kontakte beraubt hat, gehört auch die Opernregisseurin Tatjana Gürbaca. Ihre Antwort auf die Krise heißt: Viktor, Ausgeburt schlafloser Nächte und unausgelebten Schaffensdrangs. Viktor fristet seine Existenz als Vampir, dem der blutige Nachschub abhandengekommen ist. Verurteilt zur Einsamkeit, begibt er sich, wie so viele andere auch, auf die Suche nach neuer Erfüllung. Wir begleiten ihn bei seinen Abenteuern am Rande der Dunkelheit. Aber heute, in Folge 12, geht auch ihm ein Lichtlein auf, denn es ist Weihnachten! Was aber schenkt man im Lockdown? Viktor hat eine Lösung – die Beschenkten Lieben aber auch...

Interview mit Tatjana Gürbaca über Viktor

 

Foto Tatjana

Tatjana Gürbaca, geboren 1973 in Berlin, studierte Regie an der Hochschule für  Musik und Tanz „Hanns Eisler“ in Berlin. Sie besuchte Meisterkurse bei Ruth Berghaus und etablierte sich nach dem Gewinn des Ring.Award im Jahr 2000 als Musiktheaterregisseurin. 2011 bis 2014 war sie Operndirektorin in Mainz. Tatjana Gürbaca inszeniert an renommierten europäischen Häusern, etwa in Antwerpen, Bremen, Essen, Köln, Oslo, Wien und Zürich. Im März holte sie am Opernhaus Covent Garden in London die Coronakrise ein: Kurz vor der Premiere wurden die Proben zu ihrer „Rusalka“-Inszenierung gestoppt. Auch ihre Inszenierung von Korngolds „Die tote Stadt“ an der Oper Köln kann derzeit nur als  Stream gezeigt. Aber immerhin, Tatjana Gürbaca probt gerade: Am Theater Bremen wird sie eine Inszenierung von Janáčeks „Schlauem Füchslein“ herausbringen – wann auch immer, wie auch immer...